Lore-Roman-Feeling

Bei aller Gleichförmigkeit der Tage gibt es doch immer wieder Zeiten des Aufhorchens, des Innehaltens und des Staunens – wie damals im Berufsleben auch 😉😀, selbst wenn die Erinnerung es von Jahr zu Jahr mehr verklärt 😇. – Ich freue mich jedenfalls daran den Flattermännern und -frauen neue Nahrung zu offerieren, Holz für den Kachelkamin nach drinnen zu schaffen und die kleinen Dinge des Pensionistenlebens lächelnd abzuarbeiten. Welch ein Geschenk! Jetzt noch die Regenmessung gewissenhaft festhalten und voller Freude vom Kalten ins Warme zu schlüpfen. – Am Nachmittag besuchen wir meine „große“ Schwester im Seniorenheim. Wenn man zwei Verwandte mehr oder weniger regelmäßig in diesen von mir durchaus hoch geachteten Institutionen besucht, lernt man jeden Tag zu schätzen, den man noch selbständig bewältigen kann im Wissen, dass so ein Wechsel von heute auf morgen möglich ist. Wenn der dann vor der Tür steht, wünsche ich mir nur das Erkennen der eigenen Grenzen und Demut für diesen allerletzten Weg (wie lang oder kurz er immer sein mag). Möge dabei mein Blick auf die Ewigkeit nie getrübt werden! Genug der Sentimentalitäten! – In unserer Gemeinde bauen wir den Marburger-Medien-Weihnachtstisch ab, denn der Bedarf an Karten zum Fest dürfte gestillt sein – der Platz wird für den Heiligabend zweifellos gebraucht. Schließlich füttern wir daheim Tiger noch mit ein paar Kilowattstunden, leider ohne wesentliche Sonnenhilfe. Die sonnigen Dezembertage sind in diesem Jahr äußerst dünn gesät. Schade. Den Abend versüßt mir ein rührseliger Fernsehfilm, zwar bekannt und mit einem realitätsfernen dafür aber herzerwärmenden Plot mit wunderbar triefendem sentimentalem Kitsch. Ein verfilmter Lore-Roman 😉😀😢 sozusagen. Es gibt Tage da fahre ich darauf ab. Es wird spät aber den Schlaf stört das nicht. Klasse.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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