Massenphobie

Meine Gemeinde feiert den 1. Advent mit einem Nachmittagskaffee samt Andacht. Ich dagegen folge einer Einladung der reformierten Gemeinde. In dem Gottesdienst werde ich sozusagen 😉 „entpflichtet“ von meiner urlangen Internettätigkeit. Ich lasse es jetzt auslaufen und die Braunschweiger übernehmen. Ein mich überwältigendes Dankeschön wird mir zuteil. Mich freut beides, die herzliche Verabschiedung und die Befreiung von diesem Auftrag. Mit den Jahren muss ich halt manches abgeben, frei nach Johannes dem Täufer: „… ich aber muss abnehmen.“ Isso. – Wir fahren zum traditionellen Adventsbasar der Lebenshilfe. Eigentlich bin ich recht interessiert aber die Parkplatzsituation ist chaotisch. So gebe ich meine Liebste allein in die strömenden Massen ab und kurve herum bis ich einen Warteplatz finde. Und das ist gut so, denn mir fällt es zunehmend schwerer mich in Menschenmassen hinein zu begeben. Wenn alles strömt, fühle ich mich abseits am wohlsten. Ein Anruf fordert mich wieder zum Abholen auf, ich folge gehorsamst und heimwärts geht es. Alles ist gut. – Am Nachmittag hören und sehen wir uns die Predigt aus Bremen an. In letzter Zeit nervt mich der Habitus des Pastors ziemlich, wiewohl die Botschaft nach wie vor gut ist, selbst wenn er seine Lieblingsthemen immer wieder einflicht. Aber damit ist er ja nicht allein 😉. – Selbst Terra X finde ich heute wenig mitreißend – liegt es am Thema, an der Präsentation oder gar an mir? Wie dem auch sei, es wird ein gemütlicher Abend mit einer bunten YouTube-Mischung. Wann fange ich endlich mal wieder an zu lesen? Demnächst, versprochen 😇. Ganz gewiss 🤔! Der Schlaf ist relativ in Ordnung.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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