Maulen, freuen und ein Schock

Das Wetter ist trist, der Herbst hält Einzug. Es beginnen die Tage, die mir nicht so behagen. Dazu kommt noch mein lästiges Leiden. Aber was soll das Klagen, das bringt doch gar nichts? So gehe ich mehr oder weniger frohgemut in den Tag, laufe, hinke und zucke – je nachdem, dann ist das so, man arrangiert sich halt 😇🤔. Mein Lebenslangefährtin übt schon wieder das Einkaufen😉 und läuft langsam zu alter Form auf😀. Es ist schön wieder zu Hause zu sein, doch nun gilt es Kräfte für eine Tour nach Köln zu sammeln, eine Beerdigung steht an. Dieses Jahr sind wir ziemlich oft unterwegs aber daran scheine ich mich langsam zu gewöhnen. Die Bahn ist mir inzwischen zu suspekt. Eine Reise mit eher dem Zufall als dem Fahrplan zuzuordnenden Zeiten mag ja ganz spannend sein, wenn man zwischen Großstädten verkehrt aber von Dorf zu Dorf kann sie zur Plage werden, vor allem mit Gepäck. – Bei aller Maulerei, das Leben ist wie es ist, mein Herr und Heiland hat mich und meine Tage in seiner Hand und er weiß was gut für mich ist. Außerdem wartet eine herrliche Ewigkeit auf mich, was will ich mehr? – Während meine gemeindetreuere Gattin eine Mitgliederversammlung besucht, staune ich über das Kasperletheater im Thüringer Landtag. Meine Zeit, was für ein Sturm im Wasserglas – sollen sie doch den alten AfD-Daddy seine Show abziehen lassen, soll er doch einen seiner Kumpel als Landtagspräsident vorschlagen, wenn es ihm Spaß macht. Der wird sowieso nicht gewählt, dafür ein anderer, fertig. Aber nee, es wird ein Bohei um die Geschäftsordnung entfesselt, sogar das Verfassungsgericht bemüht – die spinnen die Politiker. „Augen zu und durch“ ist mitunter effektiver als Erbsenzählerei. Und da habe ich mich schon wieder echauffiert! Ich kann es nicht lassen. Viel erfreulicher ist die Satire über Honeckers Geheimplan zur Infiltrierung Deutschlands, interessant sind Infos über das neue Starlink-Mini-Empfangsteil, staunenswert stellen sich vollausgestattete Mini-Wohnmobile und diverses andere Zeug bei YouTube dar. – Meine inzwischen gemeindemäßig vollinformierte Mitbewohnerin schockiert mich mit einer bösen Erfahrung lieber Gemeinde-Geschwister und ich merke wie fragil meine Überzeugung ist, Betrügern widerstehen zu können. Diese Jungs und Mädels müssen unglaublich raffiniert tricksen und täuschen können. Wahnsinn! – So wird es wieder spät. Der Schlaf lässt sich bald blicken.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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