Mitdenkender Terminkalender

Der Monteur verspätet sich. Da haben wohl auch andere Heizungsprobleme. – Die Zeit wird knapp und ich mache mich auf zur Fußpflege. Gemeinsam mit mir entert ein älterer Herr die Praxis. Wir sitzen nebeneinander in der Wartezone und bemerken, dass wir wohl einen Termin zur gleichen Zeit haben. Seltsam. Unsere Fußpflegerin staunt nicht schlecht. Ein Blick in ihren Kalender beweist, dass ich wohl eine gute Stunde zu früh dran bin. Seltsam. Freundlicherweise schiebt sie mich nach meinem „Nachbarn“ kurz dazwischen. Toll. Bei der neuen Terminnotiz merke ich, dass mein ach so tolles iPhone in absolut übler Weise mitdenkt. Wenn ich die Uhrzeit des Termins zuerst einstelle und danach den Ort aus der Liste vergangener Termine wähle, korrigiert das Teil die bereits eingestellte Zeit auf die des alten Termins. Ginge ich dagegen umgekehrt vor und würde erst den Ort wählen, könnte das sogar hilfreich für uhrzeitgleiche Folgetermine sein. Das muss ein Beamtencharakter programmiert haben, der immer Feld für Feld vorgeht und nicht nach der Flüchtigkeit bestimmter Terminelemente im Hirn des Nutzers 😇🤔. Eingestellte Elemente dürften halt nach der Eingabe nicht mehr automatisch verändert werden. So einfach wäre das. – Ich komme genau zur Verabschiedung des Heizungsmonteurs daheim an. Er war lange zugange. – Wenig später piept es im Obergeschoss. Das klingt nach Batterieerschöpfung eines Brandmelders. Die Ortung ist nicht einfach angesichts des zeitlichen Abstands der Signale. Doch dann finde ich den Übeltäter. Eine 10-Jahres-Batterie kann nicht mehr, offensichtlich ein frühes, unerwartetes Ende. Nun ja. – Nachmittags darf ich wieder an einer Männerrunde teilnehmen. Besonders anregend ist unser Predigtnachgespräch, also der Austausch über das Wort und seine Einbindung in den biblischen Kontext. Im strömenden Regen geht es nach Hause, wo ich einen ruhigen Abend genieße. Echt fein. Der Schlaf macht seinen Job, mehr oder weniger. Ist schon recht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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