Montagen und Gebranntes

Der langersehnte Montagetag nimmt seinen Lauf. Zuerst ist der Regenmesser dran. Er zieht von seinem Provisorium, dem Pflanzkübel, auf ein Edelstahlrohr um und überragt so das Loungegeländer deutlich. Nun kann er jeden Tropfen einfangen, der auf ihn zukommt. Der Klebstoff, der die Schrauben unterstützen soll, ist leider inzwischen schon recht fest geworden. Ich versuche es trotzdem. Schaun mer mal. – Unsere Klinkerwand an der Frontseite, nahe dem Eingang, hat schon etliche Dübel verpasst bekommen. Die Dübel sind noch vorhanden doch ihre Traglast ist längst den Weg alles Vergänglichen gegangen. Die Befestigungslöcher unseres Video-Kamera-Warnschildes weisen leider erheblich größere Abstände auf. Lange quälte mich Nichthandwerker dieses Dilemma. Endlich kommt die Erleuchtung! Sie ist schlicht und einfach wie jede gute Lösung: Ich schraube eine Holzleiste an den vorhandenen Dübeln fest und erst daran das Schild. Zur Abstandswahrung bekommt es unten eine zweite Leiste verpasst. Fertig und sieht perfekt aus. Puh, alles ist gut. – Damit der Alk nie ausgeht bringt die Post eine Marille, eine Birne und eine Zwetschge in stark gebrannter Form. Außerdem melden mir Freunde, dass sie meinen neuesten Lieblingswacholderbeerenkräutertrank aus dem ostfriesischen Norden besorgt haben. Und das alles zu einem Zeitpunkt wo ich mir bezüglich eventueller promillehaltiger Zufuhr Zurückhaltung verordnet habe. Macht nichts, dann halten die Drogen eben länger. – Abends erfreut mich ein Barnaby mit einer seltsamen Comic-Messe und bei Death in Paradise wird ein Plantagenbesitzer kurz vor seiner Hochzeit ermordet während ganz nebenbei irgendeine bescheuerte Voodoo-Liebesgöttin ihr Unwesen treibt. Wer braucht den sowas? – So lese ich nebenbei einen langweiligen Krimi bis zur Nachtruhe, die sich aber nicht einstellen will. Schade. Wach im Bett verharren wird nie meine Sache sein. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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