Öl auf der Straße

Nach der gewöhnungsbedürftigen Nacht fällt natürlich das 8-Uhr-Aufstehen voll ins Wasser. Meine Watch behauptet ich sei „schon“ um 2:30 Uhr eingeschlafen – wenn sie meint dann mag das so sein. Da ist es schön am Morgen etwas mehr Zeit zu haben. Danke! – Während der morgendlichen Routine heult auf einmal die Sirene los. Wenig später ist unsere Straße, quasi vor dem Küchenfenster, abgesperrt und links blinkt Blaulicht. Offenbar ist bei einem Container-LKW ein Hydraulikschlauch geplatzt und das Öl hat sich über die Straße ergossen. So ist nun unsere freiwillige Feuerwehr kräftig am Bindemittelstreuen. Sie machen das vollprofessionell. Toll. Leider ist es zum Schaulustigenspiel etwas zu kalt und ich halte nicht lange durch. Nach der Mittagspause sind LKW und Feuerwehr verschwunden dafür fährt ein Entsorgungsfahrzeug stundenlang hin und her. – Der Nachmittag gestaltet sich ähnlich wie am Vortag aber ich komme nur langsam dafür stetig voran. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, sagt man – wie wahr. Seufz. – Gemütlich wird es am abendlichen Kaminfeuer und einer neuen Folge der Bestatterin. Solche Krimis mag ich wohl. Darauf folgt die übliche Abendgestaltung, ich bewundere unser neues geordertes Auto im Netz und lese bis die Augen zufallen. Der unterbrechungsreiche Schlaf scheint sich etablieren zu wollen. Gut ist das nicht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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