Ostersonntag

Es macht mir viel Freude zum Ostergottesdienst in unsere Gemeinde zu fahren. Neben uns parkt ein älterer Herr in Harakiri-Art ein mit viel Schwung und nur wenigen Zentimetern Platz zu unserem Kotflügel. Ich höre es schon krachen, doch er hält offensichtlich den gerade noch nötigen Mindestabstand ein. Uff! Der Gottesdienst ist sehr ansprechend, die Schockstarre Marias begreife ich endlich einmal richtig, eine Enttäuschung, die einen blind macht für die Realität, was mir selbst nicht unbekannt vorkommt – all das stärkt den persönlichen Glauben. Dazu lacht noch die Sonne vom Himmel, es ist nur ein wenig zu kühl. Man kann nicht alles haben. Zurück daheim schließe ich Tiger an seine Kraftquelle an und er zieht Energie weitestgehend von der Sonne. Ich verdränge die Restarbeiten an meiner Gebetsliste, was nicht schön ist und beschäftige mich lieber mit einem Ostergruß unter WhatsApp für den zweiten Feiertag. Abends durchstreifen wir die Serengeti und im Anschluss zappe ich ein wenig viel herum. Keine lobenswerte Beschäftigung für den Ostersonntag! So wird es wieder spät. Der Schlaf unterbricht seinen Job unanständig oft, ein unruhige Nacht wartet auf meine Wenigkeit. Dann ist das so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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