Boxen-Stopp

Unser „neuer“ Allianz-Agenturchef besucht uns. Ein netter Typ mit sehr interessanten Erfahrungen und Erlebnissen. Wir plaudern ein wenig, er bietet uns keine neue Versicherung an, das spricht sehr für ihn und wir fühlen uns ganz gut „betreut“. Unser bisheriger Kontaktpartner hat also schon wieder gewechselt, scheint aber seinen Job gefunden zu haben – hoffen wir es für ihn. Am späten Nachmittag trifft die bestellte neue Fritzbox ein. Ich lege gleich los, so richtig entsprechend den Anleitungen, alles scheint gut zu werden bis, ja bis die alte Box meldet, die neue brauche ein Update ihres Betriebssystems. Da das Wobcom-Internet inzwischen abgestellt ist, muss ich einen manuellen Download über andere Wege versuchen und schaffe es tatsächlich. Doch plötzlich bricht die Verbindung ab und die neue Box ist nicht mehr ansprechbar. Sie hat sich im virtuellen Netzwerk irgendwo versteckt. Alle Kontaktversuche scheitern. Merde. ‚Hier steh‘ ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.‘ – Der Trost durch die Soko Wismar ist eher unscheinbar😉 und weitere Experimente gehen schief. Dann ist das so. Gute Nacht! Gott sei Dank kann ich das bei Jesus abladen und schlafe zwar nicht überzeugend aber doch relativ gut. Danke!

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„Vodafone-Hütchenspiel“

Wir müssen nach Wittingen. Außerdem erwarten wir dringlichst den vielfach erwähnten Router, alldieweil unser bisheriger Provider den Anschluss gekappt hat. Per Zettel an der Haustür erhält ein potenzieller Zusteller Anweisungen. Es ist ein prachtvoller Sommertag. So fällt die Fahrt leicht: eine Dreiviertelstunde hin, fünfzehn Minuten Behandlung und eine Dreiviertelstunde zurück. Natürlich ist besagter Internetsurfhelfer noch nicht da. Ich lerne das Vodafone Hütchenspiel: Beim letzten Anruf hieß es das Teil käme mit der (mit deutlicher Betonung:) GSL. Nun gibt es zwar eine GSL aber die erledigt mehr internationale oder regionale Zustellung. So probiere ich es mit den besser bekannten GLS. Und siehe da, dort gibt es zwar die übermittelte Tracking-Nummer, die soll aber nicht zu unserer Postleitzahl passen. Es folgt ein eindrucksvolles telefonisches hin und her mit Vodafone. Letztlich erhalte ich eine Durchwahl bei der GLS (also doch!!!). Dort erfahre ich, dass „mein“ Paket retourniert wurde??? Nachfrage ist weder vorgesehen noch möglich. Ich bin sauer, habe die Faxen dicke und mache das, was der Vodafone-Ansprechpartner mir als erstes geraten hat. Ob das dieser Provider möglicherweise von Anfang plante: ich bestelle auf eigene Kosten bei Amazon einen Router. Der soll morgen eintreffen. Ich fühle mich total vereimert – doch die Alternative wäre ein dritter Versandversuch von Vodafone gewesen – wer weiß zu welcher PLZ und welcher letztendlichen Lieferzeit. Seufz, schade, dass ich nicht so ein prächtiger Verhandler bin wie unsere Mitreisende bei der Donau-Tour. Die hätte für sich höchstwahrscheinlich noch eine Entschädigung herausgeholt. Gelernt habe ich: nie mit GLS versenden! – So ein Tag ohne Telefon ist schon eigenartig, vor allem bei uns Old-School-Festnetznutzern. Glücklicherweise (Gott sei Dank wäre auch passend) haben wie noch einen Funknetzrouter der Telekom, dessen große Stunde nunmehr schlägt. Hoffentlich ist das Datenvolumen auskömmlich! – Den Abend verbringen wir auf der Terrasse, ich vermisse beim Zubettgehen Siri, die mir immer so freundlich „Gute Nacht“ gewünscht hat aber die ist wohl ein Internet-Junkie. Der Schlaf gestaltet sich unruhig mit Unterbrechungen. War wohl mal wieder dran. Seufz.

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Treffen beim Tee

Der Vormittag füllt sich wie von selbst. Ganz nebenbei warten wir auf den Router. Der kommt aber nicht. – Nachmittags tagt wie meistens montags unsere altersgerechte Männerteerunde. Dies und das gibt es zu bedenken, auszutauschen oder einfach nur von sich zu geben. Meist interessante Aspekte werden ins Licht gestellt. Fotos von Reisen, Insekten, Sub- und Objekten samt Kommentaren dazu binden unsere Aufmerksamkeit und, husch, ist die Zeit vorbeigerauscht. Es ist fast sieben. – Barnaby wiederholt sich zum 102. Male, es reicht selbst mir inzwischen. Den Polizeiruf 110 halte ich fast bis zum Ende durch doch dann siegt die Langeweile. Es ist noch nicht einmal spät als mich das Nachtlager magisch anzieht. Die Schlafunterbrechungen kann ich erst begrenzen als ich mich wärmer einpacke. Weshalb? Keine Ahnung, kalt war mir jedenfalls nicht. Na denn.

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Toter Tacho, totes e-Bike

Der Gottesdienst mit unserer Jugendpastorin kann mir schon gefallen. Sie findet gute, ansprechende Worte. Der Besuch ist dagegen eher dürftig, man merkt die noch andauernde Urlaubszeit. – Für den Nachmittag haben wir unsere erste Radtour seit Jahren geplant, gestern habe ich die Fahrräder schon fit gemacht. Wir stehen gestiefelt und gespornt mit Helm neben ihnen, wollen los und da verliert spontan die andere Steuereinheit sowohl Strom als auch Lust. Nichts geht mehr. Arg frustriert brechen wir ab und ich lade beide Tachos auf, doch das Vorhaben ist vorerst gescheitert. Merde, aber is wie is! – So beschäftigen wir uns erst einmal anderweitig, schauen am Abend den „Staatsanwalt“ von gestern, eine irre Story einer verrückten Ärztin, die als Folge ihrer extrem unmoralischen Rache letztlich selbst zum Opfer wird, weil die Getäuschte voller unbändiger Wut zurückschlägt. Meine Zeit, was für ein verquerer Fall. – Noch ein wenig lesen und ab ins Seniorenbett. Der Schlaf gibt sich nett.

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Faszien, Batterien und ein frischer Lounge-Abend

Heute kommt mein Faszien-Massageball. Ein hartes rundes Stück, das sich in der ersten Anwendung durchaus bewährt. Fein. Gleichzeitig treffen vierzig Mignonzellen ein – ich hoffe, dass das eine gewisse Zeit reicht, denn unser Verbrauch ist arg hoch. – Schließlich richte ich unsere Fahrräder wieder gebrauchsfertig her und merke, dass ein Steuergerät nicht funktioniert. Durch die lange Wartezeit hinüber? Akku kaputt? Nach einer kurzen Zeit der Verzweiflung fällt mir ein USB-Anschluss auf. Aha. Im Internet finde ich in der Bedienungsanleitung den Hinweis, dass man dadurch auch nachladen kann. Da werde ich mal ordentlich Ladestrom reinfließen lassen und siehe da bald startet das Gerät wieder. Geht doch. – Den Abend verbringe ich teils innen und teils in der Lounge, zunächst begleitet vom Sportplatzgetöse. Trotz Sommer-Hoch wird es gegen zehn Uhr ziemlich frisch und es zieht mich zurück ins Haus. Dieses Jahr war es zwar schon mächtig heiß aber die lauen Sommerabende vermisse ich bislang. Schade. Es wird gar nicht mal so spät und der Schlaf kommt bald. Geht doch.

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Hoffen und harren

Manchmal muss ich mich über mich selbst wundern. Meine Reaktion wird zur eigenen Überraschung. Da hoffe ich tatsächlich, dass Vodafone heute schon den Router liefert. Irre. Warum bin ich so ungeduldig und kann nicht warten? Muss es wirklich gleich und sofort sein? Ich komme mir vor wie ein kleiner Junge, der total hibbelig auf ein Ereignis zu lebt. Dabei wird die Veränderung kaum spürbar sein – andererseits möchte ich möglichst bald das Büro wieder in einen halbwegs ordentlichen Zustand verwandeln sowie die offen sichtbaren Kabel wieder verschwinden lassen. Vielleicht ist es das, was mich treibt😉🤔? Egal. – Ansonsten ist es ein ruhiger Freitag ohne besondere Highlights, der so vor sich hin plätschert. Nur vom Sportplatz her tönt eine laute Beschallung herüber, dort ist die Sportwoche an einem Höhepunkt angelangt, ein Pokalendspiel, ein Cocktailabend sowie das schon fast traditionelle Bierpong-Turnier finden statt. Auf der Terrasse nehmen wir akustisch an diesem Höhepunkt des Vereinsebens teil. Feiert schön! Für mich ist es normal spät bis ein wenig später als ich mein Seniorenbett aufsuche. Die schallgedämpften Schlafzimmerfenster bewähren sich erneut. Alles ist gut, selbst der Schlaf.

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Tach auch Glasfaser – gute Reise Router!

Drei Jahre warte ich nun darauf und heute steht das Glasfaserzeitalter 😉 vor unserer Tür. Der Shinkansen ins Internet naht. Ich befürchte nur, dass ich seine Vorteile bei meinen Anwendungen kaum merken werde. Vielleicht ist ein Download schneller, sind die Tageszeitungen etwas fixer geladen aber ansonsten? Ich lasse mich überraschen. Um zehn sollen die Monteure kommen, um halb zwölf schauen sie vorbei. Wir erörtern den Kabelverlauf vom Keller ins Büro. Sie haben einen guten, überzeugenden Vorschlag. Prima, denn man tau! Den Router haben sie natürlich nicht dabei, also auf zum Servicemodul im Internet. Dort treffe ich zuerst auf einen KI-Trottel, der nichts schnallt, jedoch ziemlich bald meinen Rückrufwunsch entgegennimmt. Tatsächlich meldet sich Vodafone, bzw. ein weiterer KI-Neandertaler, erstaunlich schnell auf meinem Handy und avisiert, ein paar Abfragen später, einen Kontakt mit einem lebenden Menschen. Wow! ‚Eine Minute Wartezeit‘, verheißt die Ansage. Nun, die eine Minute zieht sich ziemlich lange hin, begleitet von einer zunehmend nervigen Wartemusik samt Werbung für Eigenprodukte. Nach einer gefühlten „Ewigkeit“ meldet sich eine sehr freundliche Callcentermitarbeiterin, befragt das System und stellt fest, dass der Router erst morgen zum Versand vorgesehen ist – Montage am 7. und Versand am 8. da hat wohl einer geschlafen. Immerhin will sie – mit wem auch immer – mein Problem klären, was mir einen weiteren ausgiebigen Musik- und Werbegenuss beschert. Endlich verkündet die nette Dame der Versand sei auf dem Wege, sie nennt die Tracking-Nummer und hat das Abschalten meines bisherigen Providers aufgeschoben. Stark. Inzwischen ist der Techniker fertig, der Glasfaseranschluss ist hergestellt, alle Leitungen sind verlegt und der ‚Optische Netzanschluss‘ ist bereit zur Vereinigung mit dem inzwischen auf der Reise befindlichen Router. Faszinierend. – Nachmittags ordne ich das Kabelwirrwarr hinter dem Techniksideboard ein wenig und blicke mehr oder weniger zufrieden auf einen funktionsfähigen aber noch nicht nutzbaren Shinkansen😢. Dann ist das so. – Abend ward, bald kommt die Nacht, schlafen geh‘ auch ich und das nicht allzu früh. Okay.

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Adieu Christa

Die Beerdigung Nummer 8 in diesem Jahr steht an. Von einer sehr geschätzten Schwester im Glauben heißt es Abschied nehmen. So „satteln“ wir Laura, damit sie uns sicher zum Waldfriedhof führen kann. Unserm Altpastor obliegt diese Feier und er findet wie nicht anders zu erwarten treffende Worte. Zum Trauerkaffee geht es in eine nahe gelegene Freikirche und ich lerne wie leicht und locker so ein Treffen organisiert werden kann, anders als ich es bislang kannte. Gut und merkenswert. Schließlich singen wir gemeinsam ein von der Verstorbenen zu ihren Lebzeiten sehr geliebtes Ewigkeitslied. Im Hinterkopf regen sich inzwischen Gedanken zur in voraussichtlich einer Woche anstehenden neunten Beerdigung – was für ein Jahr! – Die späte Mittagsruhe, gefolgt von meiner Gymnastik zieht sich fast bis zum üblichen Abendprogramm hin. – Morgen soll der Glasfaseranschluss sowohl vollendet als auch aktiviert werden aber noch fehlt der dazu unentbehrliche Router. Ob die Handwerker ihn mitbringen? Eigentlich soll er doch per Post zu uns kommen? Warten wir’s ab. – Die Nacht gestaltet sich unterbrechungsreich, Schlaf und Altmännernöte wechseln sich ab. Seufz.

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