‚Gebratener Storch‘

Ich arbeite noch ein wenig an der Kabelei, sauge ein paar Spinnfäden von der Wand und freue mich über ein Schnitzel zum Lunch. Die Mittagsruhe ist erholsam. Zwischendurch treffen die frischen Messer für Mr. Shorty ein, ich hoffe sie noch in dieser Woche montieren zu können. – Endlich nehme ich mir Zeit für die Nachmittagsandacht und freue mich über Gottes Wort. Meist liegt es allein an mir, wenn ich „nicht dazu komme“, irgendwie doof. – Das Paket mit dem neuen Router ist immer noch nicht eingetroffen und ich bin gespannt ob der Techniker die Teile mitbringt oder eine Vertagung ansteht. Wie es ohne Router gehen soll, wenn der Anschluss abgeschaltet wird, weiß der Geier🤨. Das Leben bleibt spannend 😉. – Heute startet meine Mitbewohnerin probeweise den Trockner, der die letzten Male den Fehlerstromschutzschalter zuverlässig😠 ausgelöst hatte und – nichts passiert, die Maschine trocknet brav die Wäsche. Da brat mir doch einer ’nen Storch, was ist denn nun? Kaputt, okay oder im Würfelmodus? Hoffen wir, dass eine Neubeschaffung noch ein paar Monate (oder Jahre😀) aufgeschoben werden kann. – Welch ein Segen wenn zwei eng verbandelte Menschen eine sehr ähnliche Vorstellung von der Abendgestaltung haben. Ansonsten könnte es mancherlei Nöte geben. Doch so ist alles gut. Es wird normal spät und der Schlaf macht einen tollen Job.

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Männer unter sich und mein Sofa

Ein besonders schmales Cat-6a-Kabel mit kleinen Steckern ist frühzeitig eingetroffen. Der Funktionstest verläuft erfolgreich. Die schmalen, kurzen Stecker passen sogar meiner Hoffnung folgend durch die vorhandene Wanddurchführung. Jetzt kann ich es fast unsichtbar 🤨 verlegen und das fette Datenkabel entfernen. So wirkt alles viel eleganter 🙁. Prima. Nun muss ich nur noch, sobald das Glasfaserkabel einzieht, das alte Telefonkabel dezent entsorgen. Da bin ich mal gespannt, ob am Donnerstag alles wie avisiert klappt. Mit Blick auf die urlange Verlegungszeit ist Skepsis angebracht, andererseits waren die beauftragten Firmen immer „allererste Sahne“ wenigstens aus Kundensicht. – Nachmittags trifft sich unsere kleine Männerrunde und wir haben viel zu plauschen. Ich klammere bewusst das Thema Gazakrieg aus, dazu habe ich inzwischen zu viele gegensätzliche Meldungen gehört und gesehen. Keine Ahnung wem ich glauben kann. Dazu kommt, dass meine Sympathien eindeutig bei Israel liegen, doch so blauäugig bin ich nun auch wieder nicht zu glauben, dass eine Partei in einem Krieg keine schmutzigen Hände bekäme. – Bei uns im Ort treffen sich die Fussballer, ihre Fans und mancherlei trinkfreudige Zeitgenossen zur Sportwoche. Die Autos parken die ganze Straße zu, es sei ihnen gegönnt, wenn sie Freude dran haben. Lasst sie kicken! – Meine „Abendunterhaltung“ ist eher eine Abendbeschäftigung, andererseits zieht es mich wirklich nicht zu irgendwelchen externen Events – im Regen stehen und einem winzigkleinen Star auf einer weit entfernten Bühne mit vollgedröhnten Ohren zujubeln ist nun einmal nicht mein Ding. Ich liebe mehr, man merkt es ein ganz klein wenig, die Satire, die Ironie, den Sprachwitz und die Bequemlichkeit😩😠😢. – Es wird gar nicht einmal so spät und der Schlaf kommt langsam aber er kommt. Gut so.

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Gottesdienstloser Sonntag

Ein Sonntag ohne Gottesdienst aber mit Studierstube. Ich muss nicht alles verstehen🤨. Heute sind wir alle ausnahmsweise vollständig dabei und sprechen über den Propheten Sacharja, seine Verheißungen über den Neuanfang seines Volkes mit ganzweltlichen Perspektiven. Interessante Gedanken schaffen sich Raum und ein feiner Austausch gelingt. – Nachmittags hören wir eine Predigt aus Bremen, die mich nachdenklich stimmt. Josuas Glauben ist ein mustergültiges Vorbild für uns. Starker Typ. – Der Abend gestaltet sich in der üblichen Weise, sozusagen altersgerecht 😉 auf unsere Interessen abgestimmt. Ich liebe halt ein ruhiges Leben und bin selbst auf Kreuzfahrtschiffen ein eher stiller Typ. Das ist halt so. Selbst der Schlaf gibt sich mir freundlich zugewandt, vor allem nachdem ich mir eine Decke zusätzlich genehmigt habe. Wärme tut wohl.

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Adieu Linda

Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg nach Meinersen. Dort wird eine langjährige Bekannte meiner Allerliebsten beerdigt. Der Inspektor unseres Gemeindeverbandes findet beeindruckende Worte über die Verstorbene, ihr Leben und ihr Wirken. Es ist eine Bestattung, an die man sich zweifellos lang erinnern wird. So soll es sein. – Die Mittagspause verschiebt sich enorm, ist dafür intensiver. – Unser Staubsauger überrascht mich mit übervollem Staubbeutel. Haben wir ihn nicht erst neulich ersetzt? Offensichtlich nicht🤔. Nach dem Austausch hat sich die Saugkraft enorm gesteigert und ich staune über die Orte an denen sich Flusen sammeln können – mir graut davor, wenn wir einmal hinter die Schlafzimmerschränke gelangen sollten. Zum Glück sind diese unverrückbar solange man sie nicht demontiert! – Das Fernsehen überzeugt mich wieder einmal nicht. So bleibt mir erneut das Lesen und damit kann ich gut leben. Es wird normal spät mit normalem Schlaf. Alles ist gut.

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Ruhiger Tag

Noch ein ziemlich ruhiger Tag daheim. – In der Nacht hat der Regen den 60-Jahres-Durchschnitt gerade so erreicht. Immerhin ein Monat ohne Nässedefizit. Das ist ja schon etwas. – Am Nachmittag wandert endlich das Zeltgerüst in den Keller. Leider habe ich für das Grundgerüst keinen Platz im Erdgeschoss gefunden. Schade eigentlich aber nicht zu ändern. Der Abend ist ebenso nett und mit kleinen politischen Erkenntnissen gefüllt, die mich eher verstört zurücklassen. Dann ist das so. Für die gewöhnliche Nacht bin ich dankbar – sehr gut.

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Verrückte Welt

In der nächsten Woche hat sich der ‚Glasfaserfritze‘, wie ihn meine Allerliebste nennt, angekündigt. Dazu sind ein paar Vorbereitungen zu tätigen. Ein Loch in der Wand, das später die neue Leitung aufnehmen soll, ist derzeit vom Telefonkabel blockiert. Ich schraube im Büro die Anschlussdose auf, löse die zwei Litzen, ziehe die Leitung aus dieser und einer weiteren Wanddurchführung heraus, lege sie auf dem Boden wieder zurück zu Dose und schließe die beiden Litzen an. Deckel drauf und fertig. Dass zwischendurch eines der Käbelchen bricht, ich die Leitung abisolieren und neu herrichten muss, sei nur am Rande erwähnt. Nichts scheint gleich beim ersten Mal zu klappen. Seufz. Aber schließlich funktioniert alles wie bisher. Leider passt ein Stecker eines Datenkabels nicht, wie geplant, durch das zweite Loch in der Wand. Das ist nicht gut. Ich bestelle zwar einen Ersatz aber ob der durchschlüpft? Wer weiß das schon? Hoffentlich gibt es nicht ähnliche Probleme bei der Glasfaser. – Nach der Abendandacht konsumiere ich ein paar israelfreundliche Videos und vergleiche sie mit den Nachrichten. Werde ich zum Verschwörungstheoretiker? Verlockungen dazu gibt es schon. Wenn zum Beispiel Politiker samt UNO angesichts der Massen von in Gaza gelagerten Nahrungsmitteln fordern, dass Israel auch noch den Weg und die Verteilung sichern soll, wohl wissend, dass Gefahr allein von der Hamas droht, die eng mit der UNO kooperiert. Israel soll also die Lebensmittel vor Angriffen der Hamas schützen und wird, wenn es misslingt, von derselben Hamas im Chor mit der UNO angeklagt. Noch lauter schallt die Klage, wenn Menschen dabei (durch Terroristen der Hamas) sterben. Schließlich fordern immer mehr Staatschefs eine 2-Staaten-Lösung, wobei völlig klar ist, dass ein Palästinenserstaat die Vernichtung Israels als Staatsziel (offen oder verdeckt) verfolgen wird. Die Welt ist ein Irrenhaus. – Da lese ich lieber meine Krimis weiter. Das nennt man Weltflucht aber wie unterscheidet sich diese von den Politiker-Illusionen? Bei mir sterben immerhin keine echten Menschen. – Irgendwann gehts zu Nachtruhe und der Schlaf erledigt seinen Job. Wenigstens das ist okay.

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Arme Niedersachsen

Wieder rauscht ein Tag dahin. Bei der Rückengymnastik höre ich Roger Liebi bei seinen Ausführungen zum Römerbrief zu. Angesichts des Textfortschritts mit unzähligen Abweichungen, Erklärungen in unvorstellbarer Breite und weitschweifigen Wortdefinitionen befürchte ich, dass er noch ein bis drei Jahren benötigen wird. In anderthalb Stunden hat er einen Vers abgehandelt. Schlimm ist, dass ich am Ende einer Erklärung den Ausgangspunkt völlig aus der Erinnerung verloren habe. Es ist eine Geduldsprobe, die ich nur aushalte, weil auch seine „Ausflüge“ allein hörenswerte Vorträge sind😉🤔. – Nachmittags bleibt der versprochene Regen aus und ich befürchte der monatliche Niederschlag bleibt wieder unter dem Durchschnitt. In der „heute-Sendung“ behaupten sie zwar, dass der Juli übermäßig feucht gewesen wäre – aber nicht bei uns! – Die Zeitung von morgen, die wir heute schon lesen können, bringt auf Seite 1, dass sich 26% der Niedersachsen keinen einwöchigen Urlaub leisten können, noch nicht einmal bei Freunden und Verwandten. Das kommt mir komisch vor. Als Quelle wird das Statistische Bundesamt genannt. Also forsche ich nach. Dort suche ich ein wenig und finde eine derartige Pressemeldung. Sie bezieht sich auf den Mikro-Zensus, also eine Befragung eines Querschnitts der Bevölkerung. Irgendwo muss doch so ein Musterfragebogen hinterlegt sein – und tatsächlich ich werde fündig. In demselben taucht mitten in einer Vielzahl von Ausforschungen tatsächlich die besagte Fragestellung auf. Man kann sie mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Aha. Die Pressemeldung hätte also lauten müssen, dass 26% der Befragten sich so äußerten. Die Aussage wird einfach hingenommen, es gibt keinen Abgleich mit Einkommensdaten o.ä. um die Plausibilität querzuchecken. Wenigstens hätte ich an ganz anderer Stelle die Kontrollfrage erwartet ob diese Statistikopfer in diesem oder letzten Jahr in Urlaub waren. Und dann wundern sich die Medien warum ihr Glaubwürdigkeit im Sinkflug ist – ganz klar: weil sie das Recherchieren scheuen. – Der Abend bringt nichts was erwähnenswert wäre. Es geht relativ früh ins Seniorenbett, der Schlaf kommt recht schnell dazu und bringt den Unterbrechungskasper mit. Seufz.

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Alles ist gut

Was man nachts an Schlaf versäumt kann man, wenigstens als Ruheständler, am Morgen etwas ausgleichen. Und so geschieht es. Dadurch kommt die Routine durcheinander, kein Problem, und die Rückengymnastik verschiebt sich in den Nachmittag. So rinnt ein recht fauler Tag dahin. Warum auch nicht? – In aller Ruhe kann ich mich meiner Tagesandacht widmen. Am Abend lese ich einen Krimi und wir genießen Überbleibsel von der Geburtstagsfete. Es wird normal spät. Der Abendsegen von Maria Laach stimmt mich auf dei Nachtruhe ein – mein üblicher Tagesabschluss. Der Schlaf kommt schnell und gut. Prima.

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