Fortsetzung des Info-Labyrinths

Wieder so ein Vormittag. Erneut wiederholt sich übliches und gewohntes. Dann ist das so. – Nachmittags treffe ich mich mit meiner Montagsrunde zu einem ausgedehnten Plausch über dies und das, wichtig und unwichtig, von Balkonkraftwerken bis Israel. – Abends schaue ich mir Videos von Israelis über die Situation in Gaza an und bin verunsichert. Wie soll man das nachprüfen, wenn selbst die bekannten Medien auch nur auf Informationen Dritter angewiesen sind? Fotos von abgemagerten Kindern, die die Hamas verbreitet, sind nachweislich aus dem Jemen und zwei Jahre alt. Wieso berichten die öffentlich-rechtlichen Medien nicht über solchen Betrug? Dass Israel eine alternative Lebensmittelverteilung organisiert um die Menschen von der Hamas unabhängiger zu machen und dann die Ankömmlinge beschießen soll ist keinesfalls logisch. Logisch wäre, dass die Hamas die Bevölkerung durch Beschuss von diesen Verteilzentren abhalten will. Ganz verschämt, in Spalte drei oder vier lese ich in der Zeitung, das die Hamas UN-Nahrungsmittel entwendet, um sie auf dem Schwarzmarkt teuer zu verkaufen. Warum ist das nicht die Hauptmeldung? Wenn ich den öffentlich-rechtlichen Medien folge, hat die israelische Armee kaum Terroristen erschossen, sondern nur Zivilisten, denn die Berichte über Opfer sprechen nur von Zivilpersonen. Das ist aber extrem unwahrscheinlich. Vielleicht wäre mein Vertrauen in ‚heute & Co‘ größer, wenn nicht die Bibel deutlich ankündigen würde, dass sich dereinst die ganze Welt gegen Israel stellen wird und das scheint sich anzubahnen. Oder nicht? Was ist wahr? – Es wird etwas später und ich schlafe recht schnell ein. Immerhin.

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Informationslabyrinth

Ein feiner Sonntag beginnt mit einem feinen Frühstück, lässt Gottes Hilfe und Segen bei der Moderation erfahren, bringt mir Gottes Wort in der Predigt nahe und mündet in einer spontanen Kaffee-Einladung bei Freunden. Stark. Beim nachmittäglichen Besuch fällt mir auf, dass wir uns eigentlich untereinander viel öfter treffen sollten. Wir haben doch alle Zeit der Welt, selbst wenn diese im ICE-Tempo an uns vorbeihuscht. Zwischendurch mal einen spontanen Stopp einlegen, ein kurzes gemeinsames Durchatmen, wäre einfach toll. Warum machen wir das nicht? – Abends wird wieder herumgekickt, das Endspiel der ballfreudigen Damen. Meine schaut natürlich zu, während ich mir mal die israelische Sicht des Gaza-Krieges samt Folgen anschaue. Ich gewinne den Eindruck, dass von ganz unterschiedlichen Kriegen berichtet wird so weit liegen die „Wahrheiten“ auseinander. Die öffentlich-rechtlichen Informationen haben mich schon immer irritiert, weil dort die Zahlen der Hamas (egal ob UNO-Organisation, Gesundheitsministerium oder andere eng mit der Hamas verflochtenen Institutionen) ungeprüft übernommen werden. Die Bemerkung „die Angaben konnten nicht überprüft werden“ ist nicht mehr als ein scheinheiliges Feigenblatt. Ich vermute, dass sowohl hier wie dort nicht die Fakten die Meldungen prägen, sondern vielmehr persönliche Voreinstellungen die Quellenakzeptanz bestimmen. Die Wahrheit erfahren wir nicht, egal aus welcher Quelle und wenn doch, merken wir es nicht – selbst die Logik hilft uns dabei nicht weiter, weil Kriege ihr nur begrenzt folgen. Faszinierend – da haben wir heute eine schier unbegrenzte Zahl von Informationsquellen und wir sind als kleine Mitbürger dennoch nicht näher an der Wirklichkeit/Wahrheit/den Tatsachen als unsere zu Anfang des letzten Jahrhunderts lebenden Zeitgenossen. Irre. – Da lese ich lieber in meinen Krimis weiter. Es wird wieder spät aber der Schlaf agiert freundlich, nur die mitgelieferten Träume sind nicht so doll. Nix ist perfekt.

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Lost in Fuseta

Mit einem wunderschönen Ausschlafen beginnt dieser Tag. Die üblichen Morgenrituale von Knäckebrot bis Rückengymnastik, die Andacht nicht zu vergessen, werden engagiert abgewickelt😉. Der Vormittag ist erwartungsgemäß viel zu schnell vorbei. – Nachmittags bereite ich mich auf die Moderation im Gottesdienst vor. Ich staune wieder einmal wie viel Gott mir an Gedanken schenkt und wie leicht, wenn auch zeitaufwändig, alles von der Hand geht. Danke, lieber HERR🙏! – Abends erlebe ich eine erstaunlich gute Kriminalromanverfilmung. ‚Lost in Fuseta‘ – ein unter dem Asperger-Syndrom leidender deutscher Kriminalkommissar, der in Portugal arbeitet und erstaunliches leistet, steht im Mittelpunkt. Es ist eine zweiteilige Romanverfilmung jeweils in Spielfilmlänge. Ich bin fasziniert, sie wird der Vorlage total gerecht, die Figuren sind überzeugend besetzt und die Atmosphäre kommt ergreifend zur Geltung. Meine Phantasie beim Lesen wird hier in trefflichen Bildern wiedergegeben. Stark. Ich schaue nach und verstehe, denn der Buchautor hat ebenfalls das Drehbuch geschrieben. Echt gut. – Es wird mittelspät, der Schlaf kommt holprig und unterbrechungsreif. Das hatte ich mir anders gedacht. Nun denn.

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Spezielle Verunsicherung

Die Spinnennetzhatz geht in die zweite Runde. Heute wird der Werkzeugkeller von ihnen befreit. Es ist der unaufgeräumteste aller unserer Räume mit dem vielfältigsten Materialgemisch, eine Herausforderung für alle grüngesinnten Sortierfanatiker. Leider gehöre ich nicht dazu. So muss ich vorsichtig meine Füßchen platzieren, Gleichgewicht halten 😉🤨 und das Saugrohr zielsicher ansetzen. Es endet relativ erfolgreich. – Mir ist nicht so recht wohl, wenn ich an die kommenden Firmeneinsätze denke. Warum kommt der Vodafone-Subunternehmer-Techniker nicht vorher vorbei, dass man in Ruhe alle klären kann und noch ein wenig Überlegungszeit hat? So war es eigentlich avisiert. Das gilt auch für unsere Speicherlösung. Ja, offen zugegeben, ich bin verunsichert und das gefällt mir gar nicht. Wird man im Alter nervöser und unselbstständiger? Blickt man weniger durch? Ich befürchte mehr oder weniger „Ja“. Hoffentlich weniger 😀😇🤔! – Abends ist die völlig verunstaltete Krimiserie „Ein Fall für zwei“ nichts für mich – zu chaotisch. So wechsle ich zwischen streamen und lesen und freue mich daheim zu sein, wenn wir jetzt noch Gäste hätten wäre es perfekt – aber so spontan sind wir beide leider nicht. Halb-Seufz😀. Die Nacht ist dann ganz okay.

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Kellersäuberung – Nützlingsreduzierung

Nun kann ich mich nicht mehr drücken. Ich muss die Spinneninvasion im Keller bekämpfen. Eigentlich hatte ich einstens ihnen dort Freiraum gewährt. Doch inzwischen haben sie ihre Freiheiten missbraucht und nahezu überall gewaltige Netze gespannt. So geht das nicht! Per Staubsauger rücke ich ihren Geweben und ihnen selbst auf den Leib: wer nicht fliehen kann wird eingesaugt. Basta. Selbst unter der Kellerdecke, kaum sichtbar, verlaufen Fäden und Fangschnüre und sind mir eine Lehre: zu viel Freiheit produziert Übermut und motiviert über die Stränge zu schlagen. Aus die Maus! Dennoch tun sie mir leid, ein paar wenige lasse ich entkommen. Sie sollen ruhig wieder anfangen aber ich werde künftig rechtzeitig überwachen und regulieren. Spinnen im Keller finde ich in Maßen okay, Wohnräume sind für sie tabu. Absolut. Darauf muss man sich doch einigen können 🤔😉😁. Die Arbeit geht gut von der Hand, Fortsetzung folgt höchstwahrscheinlich morgen. – Abends treffen wir uns mit dem Hauskreis. Der Christus-Hymnus im Philipperbrief und die anschließende Ermahnung des Apostels Paulus sind Thema. Interessante Aspekte werden entdeckt und kommen zur Sprache. Ein wirklich feiner Austausch, der mich sehr erfreut. Die nachfolgende Plauderei ist ebenfalls äußerst angenehm und aufbauend. Ein lohnendes Treffen. Klasse. Wieder daheim wird es spät, denn der Ruf der Seniorenbetten zögert sich ganz schön hinaus😇. Der Schlaf dagegen fällt recht erfreulich aus. Mit Unterbrechungen.

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Erwartungen

Ich schlafe viel zu lange. Der Vormittag verkürzt sich spürbar und doch schaffe ich noch das Routineprogramm. Die „Kür“ fällt leider flach. Nach der Mittagspause widme ich mich der Aufgabe Ordnung auf dem Router-Sideboard zu schaffen. Ich entwirre die Kabel und schaue welches zu welchem Gerät gehört und ob inzwischen eins „über“ ist. Das beschäftigt mich deutlich länger als gedacht. Der Verdacht verfestigt sich, dass es arg lustig 😠🤔 wird, wenn im August der Techniker von Vodafone kommt. Aber vielleicht bin ich zu pessimistisch. Abwarten ist angesagt. – Heute kicken sie wieder. Halbfinale. Eine von uns schaut intensiv zu. Ihrem Urteil nach sind die Spanier besser und so platzieren sie am Ende der Verlängerung noch einen Ball im deutschen Tor. Dann ist das so. Ich dagegen lebe emotional mit Humphrey in Beyond Paradise mit und staune über die herzbewegende Phantasie der Drehbuchschreiber. Mir drängt sich der Verdacht auf meine Kitschgefährdung ist wohl unerwartet groß. Seufz. Da die Kickerinnen nicht zu Potte gekommen sind, wird es arg spät aber wir sind ja Privatiers. Buenos noches, amigas del futbol.

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Nomen-est-Omen-Frühstück

Um 7:30 Uhr erklingt meine Weckermelodie. Ein Freund feiert Geburtstag und hat uns noch vor dem Frühtau eingeladen. Irgendwie komme ich im Restaurant an und schaffe es sogar ein paar gratulante Worte zu murmeln. Während alle anderen munter plaudern und einen Gang nach dem anderen zum Büffet absolvieren, bin ich nach einem kleinen Teller mit etwas Rührei, zwei Nürnberger Bratwürstchen, drei, vier Pilzen, wenig Schinken und einem Löffelchen Gemüsemischmasch voll satt. Rien ne va plus! Später noch eine gefleckte Milch (Latte macchiato) zum Nachspülen. Das war’s für knapp 30 Euro. Eigentlich sollte man mich nicht zum Frühstück einladen, das ist herausgeworfenes Geld. Andere genießen es und ich muss nur meinen motzenden Magen beruhigen. Nett gemeint aber leider, leider, leider, very sorry, nicht meins. Seufz. Auf dem Weg zum Auto geraten wir in einen minutenlangen Wolkenguss, finden unter einer Markise etwas Schutz und wagen uns nach dem Superschauer bei normalem Regenfall zum Auto. – Den Mittagsschlaf genieße ich in vollen Zügen 😀👍. – Nachmittags schaut ein anderer Freund vorbei und untersucht unseren Trockner, der neuerdings immer den FI auslöst. Zu unserem gemeinsamen Verdruss sind die üblichen Verdächtigen diesmal unschuldig 😉. Schade. Droht eine Neubeschaffung? Wir bleiben dran. – Schließlich endet der Abend wie üblich, meine Fußballfreudige schaut den Italienerinnen und Engländerinnen beim Kicken zu und ich dem schusseligen englischen Kommissar beim erfolgreichen Ermitteln. Schließlich gewinnen bei meiner Allerliebsten die Kicker von der Insel und „meine“ Täter wandern ins Polizeiauto. So wird alles gut – nur nicht für die Ballspielerinnen vom Stiefel. Es kann halt nicht jeder gewinnen. Dafür werden wohl morgen unsere Damen verlieren. Und wenn nicht? Auch gut. – Der Schlaf ist erholsam, fest und lang.

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Ordnungsphobie

Aufräumen klingt einerseits zeitaufwändig andererseits aber auch einfach. Man denkt leicht an ein Kinderzimmer mit Spielzeug überall verstreut, dazwischen Bonbonpapier u.ä. – ab mit dem Spielzeug in die Spielzeugkisten und mit dem Abfall in den Mülleimer. Fertig. Wenn das nur so leicht wäre! Seufz. Natürlich können überflüssige papierne Herumlieger leicht entsorgt werden. Aber die elektrischen oder elektronischen Geräte? In mehreren Kisten sammeln, Öffnungszeiten im Internet erkunden, in die Kreisstadt fahren und abliefern? Und was zählt zum Hausmüll und was zum Elektroschrott? Wo bleiben die Teile, die ich noch brauche aber im Schrank/Regal/Sideboard keinen Platz finden? Irre. All das bewegt mich heute ohne dass ich eine realistische Antwort finde. Wo ich schon einmal dabei bin finde ich heraus, dass die Spinnen unsere Kellerdecke weitgehend besetzt halten. Eigentlich habe ich ihnen eingeräumt dort zu hausen aber von einer Inbesitznahme war nie die Rede. So geht das nicht! In dieser Woche noch werde ich eine Zwangsräumung starten. Genug ist genug. Außerdem erkunde ich die Kabelwege für unser neues inhäusiges Glasfasernetz. Das wird auch noch spannend. Da kommt manches auf uns zu. – Der Abend verläuft dagegen ruhig mit „Beyond Paradise“ und meinen lückenhaften Englischkenntnissen. Es geht früh ins Seniorenbett, denn morgen muss ich viel zu früh raus. Der Schlaf macht seinen Job. Da kommt etwas auf mich zu!

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