Altes neu machen

Meine Versuche mein Notebook wiederzubeleben scheitern grandios. Es will nicht. Also mache ich alles platt und spiele die letzte Sicherung auf. Einige Daten verschwinden so im virtuellen Nirwana, andere lassen sich endlich wieder blicken. Letztere sind in der weitaus überwiegenden Mehrheit. Weil es so prima klappt, beglücke ich den Nachfolger meines goßen Macs gleichfalls mit der letzte Sicherung seines Vorgängers. Die Stunden gehen dahin und langsam mehrt sich der Datenbestand auf beiden Geräten. Abends, spät abends, starten beide wie gewünscht ihr Betriebssystem, fahren rauf und warten auf ihren Einsatz. Perfekt. Ich schicke beide in ihre Nachtruhe und vertage alles auf morgen. Sleep well.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Singen, schlemmen, schlecken

Ein leibhaftiger Kirchenmusikdirektor dirigiert einen Wochenendchor beim Gottesdienst. Der Pastor verströmt eine deutliche Präsenz. Weiße Mähne, weißer Schnauzer und weise Worte – das passt. Mittags passt und mundet uns Pizza vortrefflich. Ganz zu schweigen vom milden Grappa. Prima. Altersgerecht flanieren wir durch die Bummelzeile, schlemmen im Eis-Café und spielen das beliebte Leuteguckenspiel. Zwischenurlaub.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

MacStrike pro

Vergessen habe ich das Netzteil meines Notebooks und damit nur eine Ladung für meine umfangreiche Planung zur Verfügung. Doch mein MacBook will nicht booten. Überhaupt nicht. Dafür verbrauchen die Versuche Strom. Sehr viel Strom. Das war‘s dann mit meinen Plänen. Die Macs sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Irgendwie ist in der letzten Zeit eher Frust angesagt: Erkältung, Navi-Verirrungen und Computerzickereien. Langsam reicht‘s mit den Kleinigkeiten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Monopoly und leise Tränen

Navis können sie nicht, sie spielen lieber Personal-Monopoly, die hohen VW-Lords. Mal schauen ob der Weg jetzt in die Schlossallee oder zurück – hoffentlich nicht über das Gefängnis – nach „Los“ führt. Hauptsache die VW-Rente meiner Mitreisenden bleibt sicher. Egoistisch. Ich weiß. Aber lebensqualitätsfördernd. Und das ist auch nicht ohne Wert. Ansonsten weint der Himmel über Harzburg, leise aber ausdauernd. Das gehört hier dazu. Isso.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Zielverfehlung

Das Navi im neuen Beetle nutzt seinen ersten Einsatz um mich mit seiner zweifelhaften Darstellung zu reizen. Wie kaum anders zu erwarten – ich kenne dieses jahrzehntealte Kartierungsproblem schon – will es mich anfangs über eine Treppe führen. Das fördert mein Vertrauen ungemein. Mit der Aufforderung mein Ziel quer über eine mit Pfosten gut gesicherte Fußgängerzone anzusteuern verscherzt es sich meine allerletzten spärlichen Sympathien. Mistkrücke! Statt Arbeitszeit mit abgasmanipulierender Software zu verplempern, hätte sich VW besser um funktionierende Navi-Software kümmern sollen. Ingenieure!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Lernphasen

In freudiger Zuversicht bucht man eine Reise, freut sich auf die Fahrt im offenen Cabrio, auf Sonne und gute Laune und dann? Ja, und dann schlägt das Leben zu und verändert die Wunschträume. Wie es eben so ist. Es tut dann gut, dass man sich drein findet und das Beste daraus macht. Also stelle ich mich auf gewisse Beeinträchtigungen ein, weil ich nicht hoffe bis zum Kurztrip wieder völlig okay zu sein. Schön diese Pensionistenfreiheit! Ansonsten pflege ich meine Wehwehchen und lebe mithin arg altersgerecht. So ein längeres Kränkeln vermittelt einen ersten Eindruck dessen, was chronisch Kranke viel intensiver Tag für Tag erleben müssen. Ich sollte die Tage viel dankbarer durchleben! Warum vergesse ich das immer so schnell? Wie reich Gott mich beschenkt, merke ich oft erst wenn ein wenig davon mal ausbleibt. Was ich für selbstverständlich halte, ist zusätzliche gute Gabe. Worauf ich Anspruch zu haben meine, ist unverdientes Geschenk. When will I ever learn?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Schweißarbeit

Eine Bibelstunde mit Erkältung zu halten ist für mich schon eine besondere Erfahrung. Da ich zu wenig Konzentration für eine vernünftige Vorbereitung aufbringen kann, bin ich besonders auf Gott angewiesen. Gott sei Dank, dass es „nur“ die Fortsetzung eines Themas ist, das ich neulich schon gründlich erarbeitet hatte. So kann ich auf einiges zurückgreifen. Ich schwitze ziemlich und fühle mich dennoch hindurchgeleitet, durch Gott aber auch durch die anderen Mitstreiter im Kreis. Wir kommen gut durchs Thema – danke!!! – doch ich bin völlig geschafft danach. Ich retiriere schnellstens zum Auto und atme dann erst einmal ganz tief durch. Zu Hause geht es – husch, husch – zurück in die warme Molle und so langsam kommt das Bewusstsein in ruhiges Fahrwasser zurück. Die Erfahrung ist durchaus eindrücklich – doch öfter brauche ich das „Davor“ und das „Danach“ eigentlich nicht, meine ich. Und die Schweißausbrüche beim „Dabei“ sind ebenfalls nicht so richtig toll. Weshalb ich es dann überhaupt auf mich genommen habe? Ganz einfach, es war, glaube ich, vor zwei Jahren, da habe ich dort einmal kurzfristig eine Bibelstunde abgesagt und die Menschen „hängen gelassen“. Ein zweites Mal, wäre mir arg peinlich gewesen. So haben „heroische“ geistliche Taten nicht selten kleine menschliche Ursachen 😉😇😰.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Liegende Lage

Bettruhe. Unwohlsein. Halsschmerzen. Husten und Rücken. Bah!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar