Panik

Wieder einmal nervt mich die aktuelle Klimadiskussion. Probleme sind da und problematische Lösungen werfen wieder viele Fragen auf, wenn man ein wenig nachdenkt. Wenn sich die vielen Autofahrer im Berufsverkehr innerhalb weniger Jahre in den jetzt schon zu dieser Tageszeit völlig überfüllten Nahverkehr ergießen – wie soll das gehen? Wie will man so viele neue Kapazitäten schaffen? In den Großstädten ist die Zugfrequenz im Berufsverkehr ja jetzt schon fast ausgelastet, ganz abgesehen von den Beschaffungskosten neuer Fahrzeuge, die man aber nur zwei bis drei Stunden am Tag benötigt. Die ICEs sind jetzt schon proppevoll. Fahrradnutzung, okay, bei schönem Wetter relativ wenig Probleme, besonders mit eBikes – aber bei Regen, Sturm, Kälte? Wird der vor sich hin müffelnde Mensch jetzt ein Markenzeichen der Umweltfreundlichkeit? Mit CO2-Steuern will man CO2 abbauen? Wie soll das gehen? Wetten, man wird erreichen, dass die ärmeren Bevölkerungsschichten sich das Auto nicht mehr leisten können, während die Reichen zwar geschröpft werden, das aber locker wegstecken. Ich mag diese ganze hysterische Debatte nicht. Aber ich werde daran nichts ändern. Dazu passt sehr gut unser Abendgottesdienst. Wir lernen wie eine Panik im Volk entsteht, wie sie sich ausbreitet und welche Folgen sie haben kann. Tagespolitik im Gottesdienst, wenn auch ungewollt. Aber lehrreich. Wann werden wir endlich lernen, dass am deutschen Wesen die Welt nicht genesen wird? Niemals?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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