Unvollkommenheit

Irgendwie nimmt mich mein neues Bibelstundenkonzept erheblich mehr in Anspruch als vorher. Es macht, zugegeben, viel mehr Spaß, ist aber zeitaufwändiger und stößt in Nordsteimke an Präsentationsgrenzen. Warum tue ich mir das an? Will Gott das wirklich von mir? Ist das nicht viel zu viel Aufwand für ein paar Leute? Habe ich geistlich überhaupt etwas zu sagen resp. nutzt Gott mich überhaupt um etwas weiterzugeben? Ein immer wieder sich selbst infrage stellender Mensch schleppt mehr Nöte mit sich rum als ein vor Selbstbewusstsein strotzender. Da muss ich jetzt schon eine lange Zeit durch. Was würde Jesus tun? Diese Frage können Menschen meiner Art nie beantworten, ja sie können mit ihr überhaupt nichts anfangen, weil ich ja nicht Jesus bin und keine Ahnung habe, wie er im subjektiven Einzelfall reagieren würde. Im Selbstwertgefühl schwelgende Mitmenschen wissen natürlich genau, was Jesus tun würde, nämlich genau das, was sie ihm unterstellen. Wie könnte er je anders entscheiden? Wie dem auch sei, ich bin trotz allem mit meiner Vorbereitung fertig und setze danach ein Amen. Mache Gott damit, was er will, schließlich hat er es mir gegeben. Doch ganz so einfach ist das nicht, meine Persönlichkeit rumort dennoch in mir herum. Irgendwie blöd.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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