Pasta Schuta

Eine kleine Premiere nimmt ihren Lauf: meine Lebenslangpartnerin ist heute bei meiner Moderation nicht dabei. Sie möchte eine Großtaufe in einer Mammutgemeinde miterleben. Wir haben eigentlich keinen Zugang zu dem Sinn einer Großtaufe, erst recht nicht zu einer Zweittaufe. Aber das ist ein eigenes Thema. – In unserer Gemeinde entwickelt sich für mich und alle Zuhörer ein bemerkenswerter Gottesdienst. Die Predigt stellt viele Fragen zu dem persönlichen Glaubensleben anhand des Liedes „Hilf Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens …“ Welch eine Tiefe hinter dem simplen Liedertext steht ist überraschend; er hinterfragt das eigene Leben in einer bedenkenswerten Tiefe. Stark. – Nach der Mittagsruhe und einer kurzen besinnlichen Pause fahren wir zu Freunden anlässlich eines Dinners in festlichem Glanz. Uns erwartet Pasta Schuta, die deutsche Version der italienischen „Pasta asciutta“, kurz Spaghetti in einer Fleisch- und Gemüsesoße, oberlecker! Wir genießen so vor uns hin und sind ebenso überwältigt vom Nachtisch einer Art Tiramisu mit in Limoncello getränkten Löffelbiskuits. Phänomenal! Dazu kommt eine angeregte Plauderei, ein Gedankenaustausch über diverse Themen, Erfahrungen und Meinungen. Mit Foxi geht es irgendwann, begeistert und ein wenig angeheitert vom vergorenen Traubensaft und zwei Verdauerlis, heim. Selbstverständlich sitze ich nicht am Steuer. – Im Wohnzimmer fahre ich meinen Geist noch ein wenig herunter, in Nähe des Schlafmodus, bevor ich mein Seniorenbett aufsuche. Die Nacht gestaltet sich irgendwie seltsam, denn der Verdauungsprozess will einfach nicht in aller Zurückhaltung wirken. Zwischendurch bricht sich der Schlaf dann doch mal Bahn. Eine sehr eigene Nachtruhe.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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