Predigtdienst

Ausgeruht starte ich in den neuen Tag. Heute, wie jeden ersten Sonntag im Monat, kommt unsere Studierstube zusammen. Wir diskutieren entspannt über Sacharja 4 und tauschen uns intensiv aus – ein toller Kreis bei dem Abschweifen nicht nur erlaubt sondern gewünscht ist. Phantastisch. Das lenkt wunderbar meine Gedanken vom Abend ab 😉. – Ansonsten merke ich schmerzlich, dass ich kein Profi bin was das Predigen angeht. So einen spannungsgeladenen Sonntag wünsche ich mir nicht oft. Doch endlich ist es soweit. Wir brechen auf mit MacBook, Tischchen und Sessel samt Sitzdecke, sind früh vor Ort und ich baue auf. Die Präsentation ist natürlich nicht hochgeladen worden aber das kann ich in aller Ruhe klären. Die Uhr tickt. Der Gitarrist legt los, die Moderatorin leitet den Gottesdienst ein und nach dem dritten Lied bin ich dran. Puh. Gott sein Dank, von Herzen Dank (!!!) geht mir alles gut von der Hand bzw. aus dem Mund 😇 und nach 30 Minuten habe ich fertig. Ich bin vollkommen geschlaucht, psychisch und physisch fertig und habe das Gefühl „das war wohl nichts.“ Doch nach dem Segen höre ich manche positive Kritik, ernte sogar Dank und fasse dadurch neuen Mut. Halleluja!!! Danke, danke lieber Herr Jesus, dass du mich offensichtlich gebraucht hast – warum habe ich nur daran gezweifelt? Mein Gottvertrauen ist wohl viel hilfsbedürftiger als ich dachte. – Daheim bauen sich meine Kräfte nur langsam wieder auf und ich allmählich baut sich die Freude auf wie ein Nebel. Es dauert lange bis ich müde werde und mich zur Ruhe begebe. Der Schlaf kommt schnell, tief und fest. Welch ein Segen! Was für ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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