Pro Versand

So eine Radtour hat bei mir wohl nachhaltige Folgen. Das Tor für leichtes Heuasthma stand dabei sperrangelweit offen und die Einladung wurde dankbar angenommen. Das Atmen ist nicht etwa behindert, sondern nur begleitet durch einen sehr leichten und doch unangenehmen Druck. Wieder eine Erfahrung, die ich nicht brauche. – Ich widme meinem Keller ein weiteres Stündchen ohne groß sichtbares Ergebnis vor Ort, nur der Entsorgungshaufen ist ein klein wenig gewachsen. Ich lerne Geduld, diesmal im Aufbaukurs. – Ansonsten bewähre ich mich als Kartonzerkleinerer, um den Platz im blauen Tönnchen optimal zu nutzen oder um die „Beistellkartons“ perfekt zu füllen. – Meine Kauflust erhält heute, erstmals seit ein paar Wochen, wieder neue Nahrung. Hoffentlich bleibt das eine Ausnahme: mein eBike-Händler beklagt seine Überlastung und wimmelt am Telefon Kunden ab, so kaufe ich eben nicht bei ihm, sondern bestelle im Internet. Meine Sympathie für den klagenden Einzelhandel über Kunden, die im Versandhandel kaufen, reduziert sich dadurch – am Rande bemerkt – spürbar. Wir leben halt nicht im Schlaraffenland. Kunden fliegen keinem automatisch zu. Wer in diesem Konkurrenzkampf bestehen will, muss investieren in Personal und Service. Jammern kostet Kunden und Umsatz. So einfach ist das. Und dennoch offensichtlich schwer zu realisieren. Kein Platz für Amateure. Muss wohl so sein.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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