Risikominimierung

Welch ein Aufstand! Flüssigkeiten gegen Tetanus und drei weitere Seuchen, dazu gleich zweimal gegen Hepatitis A und B durch kleine Nadeln in meine armen Ärmchen reingejagt. Eine weitere Nadel steht bereit um kurz vor Reiseantritt mein Bauchfett zu traktieren. Mein Körper müsste jetzt voll auf Antikörperproduktion sein. Hoffentlich. – In Braunschweig holen wir einen Kartenständer ab – bei Ebay für 1 Euro ersteigert und hätten liebend gern eine wunderschöne Glasvitrine für 50 Euro mitgenommen. In unseren Kleinwagen passt sie aber natürlich nicht hinein. Einerseits schade, andererseits fehlt uns der unvermeidbare Aufstellplatz daheim. Bedauerlich. Den Nachmittag verschlingt die Kontoeinrichtung per App im iPad. Nach etlichen schweren Seufzern und Klageliedern scheint alles gut zu funktionieren. Etwas zweifelnd schaue ich schon drein, denn ich bin sozusagen von einem hochgesicherten Geldtransporter in eine gepanzerte Limousine umgestiegen. Das Risiko für menschliches Versagen ist gewachsen. Und ich bin der Mensch dabei. Das ist das Risiko. Eben.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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