Schach

Und wieder stöhnt der Räumesel, also ich. Doch nach und nach wird der Fußboden wieder sichtbar und verdünnisieren sich die Kartons. Und tschüß. Die Kleinigkeiten bereiten die größten Schwierigkeiten – fast wie im normalen Leben. Mein gequälter Gesichtsausdruck hellt sich immer mehr auf. Doch noch grinsen mich unzählige Kleinteile aus vielerlei Richtungen und Zwischenlagerhöhen an. ‚Was willst denn du – wir sind mehr?!‘, scheinen sie mir entgegenzuschmettern. Doch ich weiche nicht zurück. Unerbittlich stopfe ich Stück um Stück in neugefundene Heimstätten, arbeite mich unermüdlich voran … Und dann springt die letzte Umzugskiste auf und mir schallt ein frohgemutes „Schach“ entgegen. Doch ‚Schach‘ heißt nicht automatisch ‚Matt‘ und meine Bedenkzeit ist dehnbar. So nehme ich eine Auszeit und werde morgen mit einem neuen überraschenden Spielzug das Endspiel einleiten. Hoffentlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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