Schwermütige Karibik

Ein trister Novembertag im Dezember, der mich demotiviert und auf meine Stimmung drückt nimmt seinen Lauf. Ich bin so wetterabhängig, es ist kaum zu fassen. Nimmt das im Alter enorm zu? Dabei ist es draußen gar nicht kalt nur eben arg feucht und frisch. So tue ich was ich tun muss, wurschtle ein klein wenig herum, kontrolliere Kontostände, halt alles was man so macht, wenn man nichts Gescheites anfangen will. Natürlich hole ich Holz, versorge die Flattermänner mit Nachschub, entasche den Kachelofen, vollziehe die Transformation alter Unterlagen per Schredder in winzige Fetzen und schaffe so die Illusion kräftig tätig zu sein. Abends unterhält mich ein alter Barnaby und die erste Folge einer Krimiserie des ZDF- ursprünglich France 2 – aus der Karibik. Der Unterschied zur BBC-Serie „Death in Paradise“ ist deutlich und gravierend – die karibische Leichtigkeit wurde nicht eingefangen. Schade. Die kontinentale Schwermut samt Konfliktbetonung prägt sowohl Darsteller als auch Handlung – französisch/deutscher Krimi in ungewöhnlicher Umgebung. Ob die weiteren Folgen das Manko abtragen? Zweifel sind angebracht. Es wird mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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