Serienjunkie

Morgen obliegt mir die Moderation im Gottesdienst meiner Gemeinde und so bereite ich mich heute vor. Bei aller Arbeit, wenn Gott nicht redet, wäre alle Mühe umsonst, doch er gibt mir gute Gedanken und mancherlei kleine Ideen. Richtig froh beende ich die Vorbereitung und bin voll dankbar. Und aufgeregt. Wie immer, halt. Seufz. – Am Nachmittag werden die Koffer gepackt, weil wir uns den Sonntag damit nicht belasten wollen. Bei Wetteraussichten von recht frisch bis sehr warm weiß ich vorher, dass ich zu viel Klamotten mitnehme. Zurzeit herrschen am Ziel Temperaturen hoch in die zwanzig Grad. Normalerweise wäre kalter Wind und 15 bis maximal 20 Grad zu erwarten. Aber was ist heute schon normal. Keine Ahnung, was in einer Woche dort los sein wird. Die Eventualitäten sorgen für prallvolle Gepäckstücke. Zum, zugegeben teuren, Glück, werden diese abgeholt und direkt in unserer Kabine transferiert, hoffen wir. Alles Wertvolle wandert sowieso ins Handgepäck und bleibt so bis zum Ziel bei Fuß. – Abends verfolge ich eine kontroverse Meinung über das Heizen mit Wärmepumpen, interessant, nachvollziehbar – aber korrekt? Egal. Ich fliehe dem, her mit der australischen Marine, sie ist jetzt mein Serienhighlight. In spätestens zwei Wochen werde ich mich sicher fragen, was ich daran so interessant fand und werde mir antworten: „Keine Ahnung!“ Je nach Stimmung fesseln mich halt mal Serien, bis sie thematisch völlig abdrehen, was traditionell regelmäßig passiert. – Es wird sehr spät, nun ja, heute wird die Uhr eine Stunde zurückgedreht, also ist es nur normal spät. Der Schlaf lässt sich Zeit.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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