Service- contra Onlinewelten

Eine terminreiche Woche nimmt ihren alltäglichen Anfang. Wir betreten die Sparkasse, eine lange Schlange an nur einem geöffneten Schalter begrüßt uns. Nun ja, wir haben einen Termin, greifen uns eine Mitarbeiterin und sagen es ihr. Die Antwort ist seltsam: „Nehmen Sie bitte im Warteraum Platz. Aber jetzt kann ich nicht Bescheid sagen.“ ??? Kann nicht? Wir warten geduldig 10 Minuten. Nichts tut sich. Meine energische Begleiterin fragt im nächstgelegenen Büro nach. Es ist die Chefin. Sie kann tatsächlich (!!!) unsere Ansprechpartnerin informieren und ein paar Minuten später können wir alles sehr gut erledigen. Wunderbare Servicewelt 😠😉. – Ich begebe mich im Anschluss in unsere Gemeinde und schwinge den Staubsauger durch die Räume. Dazu höre ich die Sonntagspredigt aus Bremen und einen Vortrag von Roger Liebi. Mein Rücken ist allerdings nicht so besonders gut drauf. – Am Nachmittag bereinige ich die Kontenabfrage in meiner Finanzsoftware. So toll dieses Tool ansonsten arbeitet, bei den Grundanpassungen ist noch viel Luft nach oben. Aber es gelingt. Alles ist gut. – Wir organisieren die Bezahlung für das Kaffeetrinken nach der Bestattungsfeier. Erstaunlich was so etwas heutzutage kostet. Is wie is. – Ein wenig lesen, ein wenig Solitaire und YouTube also ein stinknormaler Abend. In der kalten Jahreszeit bin ich ja ein passionierter Drinnenbleiber. Ich freue mich schon auf künftige Terrassenzeiten mit Freunden, dazu Rosé oder Almdudler, eventuell ein Pfeifchen, nette Aussichten. Ein Theaterbesuch, ein Musical oder Kino sind für uns beide wenig reizvoll. Es wird nicht sehr spät und der Schlaf liefert ein eher durchschnittliches Arbeitsergebnis.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert