Surfen und schlürfen

Nach dem Frühtau frühstücken wir wie jeden Sonntag. Dann geht es zum Gottesdienst. Unsere Jugendpastorin predigt eindrücklich über das geistliche Wachstum. Wir können uns nur sehr spät nach etlichen Gesprächen von unserer Gemeinde lösen. Die Sonne scheint prächtig, endlich wieder ein kräftiger Hauch von Frühling. – Nach der Mittagspause, die recht lange dauert, halte ich meine Predigt einer aufmerksamen Zuhörerin, die mir gute und liebevolle Tipps gibt. Wie schön, wenn man so eine Aufgabe vorbereitet hat, jetzt muss ich sie nur noch in der Gemeinde vortragen. Ich vertraue da voll auf meinen Herrn und Heiland, dass er mit mir ist. – Abends lerne ich mancherlei über Blitze, staune über Monsterwellen und bin bar jedes Verständnisses für Menschen, die in diese hinein surfen, keine Ahnung was das soll. Beim dritten Teil schließlich, wo sich wieder einmal ein wagemutiges Team in Lebensgefahr diesmal einem Vulkankrater nähert, schalte ich aus. Die kommen sich allesamt ach so gut und toll dabei vor – sollen sie doch, meinetwegen, halt ein PaL*. Ich riskiere dagegen meine Gesundheit in Maßen mit einer Scheurebe und ein wenig gut abgelagertem KWV. Die einen surfen in Monsterwellen und andere schlürfen den Rebensaft. 😉😀 – Nun ein wenig lesen und ein bisschen Solitaire und schon wieder ist es spät. Der Schlaf steht bereit und leistet eine exzellente Arbeit. Klasse.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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