Von der Rolle

Ich bin wohl doch ein wenig von der Rolle. Die Woche zischt übermäßig schnell vorbei. Meine Arbeiten, die ich eigentlich machen sollte, bleiben oft liegen, eine innere Unruhe erfasst mich immer wieder mal. Ist das meine Art zu trauern? Oder kann ich gar nicht so recht trauern und bin deshalb so beunruhigt? Null Ahnung. Aufraffen kann ich mich nur ab und an und selbst das ist halbherzig, kurz und schlecht, ich bin mit mir unzufrieden. Wenn das nur Wirkung zeigen würde! Tut es aber nicht. Am allerliebsten würde ich jetzt durch die Karibik kreuzen. Seufz – schon wieder mein Lieblingsthema. Glücklicherweise passt sich unser Wetter dem dortigen so langsam an. Weiter so! – Abends lese ich wieder mal und schaue mit einem halben Auge irgendwelchen Königshäusern beim agieren, flanieren und intrigieren zu. Monarchen sind offensichtlich ein sehr eigenes Völkchen. Sollen sie doch, solange wir keinen dieses Spezies alimentieren müssen, ist das okay. Spät geht es ins Seniorenbett, noch viel später kommt der Schlaf.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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