Sinnfreie Verbindungen und eine erquickende Gesellschaft

Gestern bestellt und heute geliefert – die nötigen Teile um im Salon Receiver und Blu-Ray-Player mit dem Internet zu verbinden. Keine Ahnung warum ich das mache, vielleicht nur weil es geht. Teuer ist es nicht, deutlich unter fünfzig Euro. Und es funktioniert sofort. Geht doch! Was es bringt? Nun ja, manche Fragen sollte man sich einfach nicht stellen. – Abends bestaunen wir den Abbruch eines Hauses samt der Vielfalt und Menge von Materialien, die sich dabei ansammeln. Zusammengebaut wirkte alles sehr kompakt aber jetzt in Einzelteilen entstehen gewaltige Berge von Bauschutt, verwertbarem und nichtverwertbarem Holz, Kunst- und Verbundstoffen. Stark. Danach feiern wir den ersten „richtigen“ Geburtstag nach der strengen Isolationszeit, natürlich im Freien, natürlich mit Abstand, der allerdings mitunter nicht mehr so ganz vorschriftsmäßig eingehalten wird. Aber bei nur einem Infizierten in der ganzen Stadt nährt sich die Hoffnung, dass dieser gerade nicht unter uns ist und er so viele unentdeckte Kumpels wohl auch nicht haben wird. Es tut gut sich dieser Gesellschaft auszusetzen und Gemeinschaft zu erfahren. Es wird sehr spät. Schön war’s.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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