Spontanitäten

Es gibt ein Leben ohne Internet und Telefon – doch leicht ist es nicht. Immerhin öffnet sich über das Mobilnetz ein kleines Fenster. Aber es bleibt unbefriedigend. Eher doof. Die Wobcom verkündet uns einerseits ihre erfolgreichen Reparaturaktivitäten und andererseits die Botschaft, dass wir zwar jetzt ein Signal bis vor das Haus hätten, welches aber inhäusig versiegt. Aha. Wir sollen uns die Fritzbox schnappen und zwecks Funktionskontrolle zur Wobcom kommen. Und wir tun also. Wenig später bin ich stinksauer denn beim Firmensitz in der Heßlinger Straße bin ich falsch und muss nun durch die Fuzo zur „Wabe“ spazieren. Unvermutet überfällt mich dabei die Erkenntnis der eigenen Dummheit. Das Wetter ist toll, das Flanieren tut gut, die Menschen sind gut drauf – eigentlich sollte ich glücklich über diese „Zumutung“ sein. Und das bin ich dann auch. Klasse so ein spontaner City-Ausflug. Ein Reparaturerfolg bleibt zwar aus aber der Trip hat sich gelohnt. Abends besuchen wir Freunde, pflücken leckere Kirschen, plaudern, lassen das zarte Pflänzchen einer Kurzreise in uns Wurzel fassen und Triebe entwickeln. Das könnte passen. Und das Internet schweigt. Bei uns. Merde!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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