Sprachlos

Der Gottesdienst aus Bremen über die weltweiten Verfolgungen der Gemeinde, mit Aufruf zu mehr Mut im Alltag und einem klaren Blick für die Wirklichkeit in unserem Land, rüttelt mich auf und stärkt den Glauben. Es ist kaum fassbar wie viel Leid Menschen auf sich nehmen, um ihren Glauben zu leben und weiterzugeben. Ich bin beschämt. – Wie zum Kontrast dazu fahren wir heute zum Essen ins Hoffmannhaus nach Fallersleben. Vorher holen wir meine Mum ab, die das Treffen angeregt hatte. Wir müssen mit Plätzen im Innern vorliebnehmen, denn draußen ist es kühl und nass. Schwester und Schwager kommen deshalb nicht – im Unterschied zu den verführten Massen in Berlin nehmen sie die Pandemie sehr ernst. Sie haben auch allen Grund dazu. Unsere verbleibende kleine Runde wird dagegen voll verwöhnt. Erst staunen wir über die hohen Preise bis wir merken, dass eine leckere Vorsuppe und eine tolle Nachspeise inkludiert sind. Das rückt die Kalkulation zurecht. Da auch das Hauptgericht mundet und reichlich ausfällt, bin ich pappsatt mit einem unverschämten Völlegefühl ausgestattet und erhole mich davon den Abend über nur wenig. Der Vormittag und der Nachmittag bilden Gegensätze ab, die verstummen lassen. Mir fehlen die Worte!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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