Technisches Chaos, nette Reise und ein üppiges Mahl

Unsere Alarmanlage fährt noch ihre Akkus runter aber wir fahren schon los. Kein Problem, denken wir, wir können der Anlage ja auch aus der Ferne wieder Saft zukommen lassen. Es geht heute nach Münster und wir wollen die Autobahnen tunlichst meiden. Frohgemut programmiere ich das Navi im Beetle und bin zutiefst gefrustet. Drei Routen werden mir angeboten und keine Routenführung lässt sich auf dem Display erkennen. Vergrößern? Keine Chance man rutscht ruchkzuck raus oder bestätigt unwissentlich eine Route oder fährt entnervt aus der Haut. Ein kurzes unabsichtliches Tippen auf dem Display verändert das Ziel ohne jegliche Zwischenfrage, kurz und schlecht, ein teures Mistteil. Irgendwann arrangieren wir uns, besser gesagt ich gebe auf und beuge mich der Technik. Entsprechend eigen ist die Route – immerhin kommen wir an und sehen einige bemerkenswerte Regionen. Bei der Erkundung der Hotelumgebung landen wir in einem Balkanrestaurant und schlagen uns abends die Bäuche voll. Das ist einerseits lecker andererseits ein großes Übel. Unsere Alarmanlage lässt sich diesmal nicht aus der Ferne aktivieren und so blieben Diebe unentdeckt. Wenn sie es wüssten. Zum Trost entdecken wir eine gemütliche Hotelbar, die uns ein wenig Erquickung bietet. Der Schlaf bietet davon nur wenig. Der Magen arbeitet schwer die Nacht durch. Der Arme.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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