Unerfüllte Wünsche

Heute denke ich – kein Wunder – etwas intensiver übers liebe Geld nach. Wieso kann es uns so faszinieren? Anfangs war das Geld noch sein Geld wert. Silber- und Goldmünzen hatten durchaus ihren Wert in sich bis sie immer mehr von billigem Kleingeld und irgendwann von bedruckten Papierfetzen abgelöst wurden. Der gute Dagobert Duck hatte noch seine Freude im Geld zu baden und sich die Münzen auf den Kopf prasseln zu lassen. Heutzutage sehen wir zumeist irgendwelche Zahlen auf den Bankauszügen deren Höhe uns berauschen kann – so man hat. Manch einer hat sein Geld schon vergraben zur Freude von späteren Schatzsuchern oder von Mäusen, die damit wunderbar ihre Kinderstuben auspolstern konnten. Warum fällt es so schwer die anvertraute Knete einfach zu genießen? Warum tun wir uns so schwer davon reichlich an Bedürftige abzugeben? Müssen wir wirklich zwischen den Extremen – alles für sich oder alles für andere – hin und her navigieren? Ist es wirklich so schwer Gottes gute Gaben zu genießen, für sich selbst, für seine Familie und für Dritte? Wir, vor allem wir Christen, müssen da immer eine Wissenschaft oder gar eine Glaubensprüfungsfrage draus machen. Dabei ist es so einfach: sich immer wieder Gott anbefehlen und aufmerksam für seine Hinweise oder offensichtliche Nöte sein. Im Laufe der Zeit werden wir lernen, dass ein hoffnungsreiches Leben erfüllter sein kann als ein Haufen befriedigter Wünsche. Im Leben sind wir nun einmal nicht am Ziel sondern immer unterwegs. Geduldig lernen, aus Dummheiten Lehren ziehen und geduldig (auch mit sich selbst) voranschreiten. Gott ist mit uns. Ihm sein Dank!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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