Unser Schiff

Die Artania ist unterwegs zu den Kanaren. Der Atlantik ist friedlich ohne Ende, wir gleiten dahin, sanft und schaukellos. Meine Mitreisende begibt sich zur Andacht und zum Frühstück und ich zum Turnen. Mein Rücken ist heute etwas motzig eingestellt aber da muss ich durch. Während ich unsere Erlebnisse für mein Tagebuch in Worte fasse, lauscht sie den Worten unseres Bordlektors über die Kanaren. Gegen Mittag wird auf Deck 8 gegrillt, Fleischspießchen portugiesischer Art, etwas fettig und teilweise leicht schwarz aber schmackhaft mit gelungenen Beilagen. Dazu wählen wir Apfelsaft, der wegen dieses Zusatzangebots kostenpflichtig ist. Dann ist das halt so. – Am Nachmittag erkunden wir ein wenig das Schiff. Es ist sehr besucherfreundlich konzipiert. Auf Deck 4 kann man es einmal rundherum umlaufen. Deck 5 bietet einen Aussichtsbalkon am Heck, der sich bis über die Meerfläche hinauswagt. Das Deck 9, unser Sonnendeck zieht sich über die Brücke hinweg und man kann den Offizieren bei der Arbeit von oben zusehen, wenn sie auf einem der Außenbalkons der Brücke beim Anlegen wirbeln. Es gibt sogar noch ein Deck 9 1/2, eine Aussichtsplattform oberhalb des Sonnendecks, der höchst begehbare Punkt des Kahns mit freier Sicht in Fahrtrichtung. – Zum Dinner verfallen wir immer häufiger auf das SB-Restaurant, denn dort kann man kombinieren was und wie man will bei individueller Mengenwahl. Okay, es fehlt die Tellerdeko und das freDundliche Anreichen – da muss man sich eben selbst anlächeln 😀. – Das abendliche Programm gestaltet Martin Herrmann, ein mir unbekannter Comedian, der seine Sache aber sehr gut macht. Auf Alkohol kann ich heute sehr gut verzichten und so geht es ab auf die Kabine. Noch ein wenig lesen und der Schlaf kommt wieder in höchster Zuverlässigkeit. Ich bin hin und weg 😉.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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