Verrückte Zeiten

Es gibt so Zeiten in meinem Leben, da liegen Gedanken so unverdaulich im Magen, dass ich sie auf unnatürlichem Wege ausscheiden muss („auskotzen“ wäre das unfeine Wort dafür). Leider war gestern und ist heute wieder so ein Tag. Sorry vielmals. Bilder, Gedanken, Ideen, Phantasien gehen mir kaleidoskopartig durch den Kopf. Lautstarke Forderungen etwas zu ändern jedoch ohne sich selbst zu bewegen; sogenannte Klimaschutzmaßnahmen, die durch das Corona-Virus auf einmal Alltag werden (zurückgehende Flugzahlen, eingestellte Transporte, verringerter Schadstoffausstoß durch Produktionsstopps und weniger Individualverkehr bei landesweiten Quarantänemaßnahmen, allerdings ebenso Arbeitslosigkeit, Einkommensrückgänge, Vermögensverluste, Arzneimittel- sowie mittelfristig Warenmangel) und grassierende Unsicherheit für Urlaubs- und Freizeitplanungen. Da kommt etwas auf uns zu. Ob wir daraus lernen? Ich habe meine Zweifel. Unsere bevorstehende Südafrikareise sehe ich noch nicht, wiewohl mir heute eine langersehnte Hotelbuchung gelungen ist. Kurios wirken die Bemühungen der Bundesregierung durch Zusatzsteuern das Heizen mit Öl zu verteuern angesichts dramatisch fallender Heizölpreise. Im Moment scheint die Welt einen Kopfstand zu proben. Verrückte Zeiten.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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