Vom Monster über das Wetter zur Lebensfreude

Das Marktstammdatenregister steht heute auf meinem Programm. Dabei handelt es sich um ein Bürokratiemonster ersten Ranges ohne erkennbaren Wert, wie es sich nur Lobbyisten als Abschreckung potenzieller „Konkurrenten“ ausdenken können. Dem muss eine üble Komplizenschaft mit der Ministerialadministration zugrunde liegen, denn alle wesentlichen Daten hätte man konzentriert von den Stromversorgern abfordern können. Ja, das Ausfüllen der ersten beiden Teile der dreiteiligen Datenbank fällt leicht aber der Wissensdurst bei der Photovoltaik-Anlagenbeschreibung erscheint mir ein wenig absurd. So sind sie halt, die Politiker, unabhängig vom Wählervolk und ihren Parteispendern zugewandt. Es wäre schon hilfreich, wenn Unternehmen und alle ihnen nahestehenden Organisationen ihre „Partei-Gaben“ steuerlich nicht absetzen könnten doch das ist schiere Illusion. Und so schlagen wir armen Würstchen uns mit Datenmonstern herum, die in Rechenzentren zu nichts mehr nützen als Speicherplatz zu belegen. – Im strömenden Regen in der nahen Stadt geben wir unser Cabrio zur Reparatur ab, um dann mit Tiger in unser regenarmes Dorf zurückzukehren. Selbst das Wasser von oben wird in einer kleinen Region sehr unterschiedlich zugeteilt. Am späten Nachmittag geht es nochmals in die Stadt und prompt versäume ich meine Andacht. Das tut mir nicht gut. – Abends verfolge ich höchstinteressiert Bericht über das bevorstehende erste Online-Update von VW für seine ID-Familie. Nach volltönenden Lobeshymnen höre ich ganz zum Schluss, fast nebenbei, dass ich mit dieser „Wohltat“ wohl erst im November beglückt werde. Erst medial große Töne spucken und dann nicht zu Potte kommen. Aber vielleicht ist das gut so 😉😇! – Da lasse ich mich lieber von meiner Schmalspurliteratur mit nach England und Portugal nehmen. Schön ist das Pensionistenleben …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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