Von Ammoudara über die alte Straße mach Panormos

Wie habe ich im April die alte Nationalstraße gesucht, heute stolpere ich förmlich in sie hinein. Eigentlich wollte ich ganz woanders hin aber die abzweigenden Straßen sind üblicherweise nicht mit Wegweisern versehen und gleichen besseren asphaltierten Feldwegen. Da fehlt mir wohl noch das kretische Feeling. Wir biegen falsch ab, schleichen durch den inselhauptstädtischen Samstagsverkehr und passieren Ammoudara. Von hier aus geht es in die Berge und wir sind plötzlich wunderbarerweise auf der alten Straße, die mit neuer Asphaltdecke punktet. Unser Stern schlägt sich tapfer und recht entspannt kurve ich diese enge Gasse entlang. Es macht echt Spaß die vielen Serpentinen zu befahren und ab und an einen Blick in die Abgründe links oder rechts des Weges zu riskieren. Ich staune über die viele massiven Leitplanken. Bei meiner ersten Tour, ich glaube in den achtziger Jahren, waren hier meist nur Holzpfähle mit Planken oder Drähten. Respekt. In Panormos verlassen wir das Alte und wechseln heimwärts auf die neue Nationalstraße. Ich lasse unser Sternchen sprinten, um in Ammoudara wieder abzufahren und unserem allerersten kretischen Urlaubsort die Reverenz zu erweisen. Nein er hat sich nicht rausgemacht. Schade. – Am Abend ist es kühl, ich glaube der Herbst will sich hier einnisten. Ob er noch ein klein wenig warten kann? Schön wär‘s.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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