Sisi

Der evangelische Gottesdienst der Insel findet in Chania statt. Das ist uns erstens zu weit und zweitens zu früh trotz Zeitumstellung. So weichen wir auf das Internet aus. Im Anschluss geht es mit unserem Sternträger Richtung Westen, eigentlich wollten wir in Malia stoppen, doch dem Städtchen fehlt heute einfach das verlockende Ambiente und wir fahren weiter. Ein Schild weist uns nach Sisi. Das klingt nett. Also abbiegen und schauen. Nach einer Ehrenrunde durch allerengste Gassen und scharfe Kurven parkieren wir dann doch etwas weiter draußen und erkunden das interessante Örtlein nun laufenderweise. Stark wie sich hierorts die touristische Wucherpflanze ausgebreitet hat, zwar ohne Hochbauten hat sie sich dennoch tief ins Ortsbild eingefressen. In der Hochsaison muss hier einiges los sein. Zum Ende der Saison wirkt alles eher beschaulich und gemütlich einladend. Trotzdem – Sisi ist ein Touristenort, kalt, leer, verschlossene Läden im Winter und überbordend im Sommer. Jetzt ist Übergangszeit und die gefällt mir sehr mit mitteleuropäischem Sommerwetter und überschaubaren Touristenzahlen. – Abends wird es empfindlich kühl und windig – doch unser Balkon liegt gut geschützt, so dass sich mein Raucherzeuger per Feuerzeug gut zum Glühen überzeugen lässt. Carpe diem!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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