Was nicht passt …

Die zweite Monatshälfte, ein Monatsanfang und schon steht das Gemeindesaugen 😉😀 wieder auf dem Tagesprogramm und wird langsam zunehmend lästig. Aber ich wollte es ja so! So lasse ich der Saugkraft freien Lauf während ich mir eine Vortragsfolge zu Homosexualität und Bibel anhöre. Eigentlich schätze ich den Referenten ja sehr aber hier muss ich doch lächeln. Nachtigall ick hör‘ dir trapsen. Ich verstehe sein Anliegen durchaus, dass die gesellschaftliche Unterdrückung der Homosexuellen beendet, ihre Akzeptanz auch in Gemeinden gefördert werden soll. Das ist okay, jedoch dazu die biblischen Aussagen mit viel Chuzpe so hinzudrehen, dass es passt, ist schon dreist. Schon die Behauptung, dass das liebevolle Miteinander von Homosexuellen eine Entdeckung der Neuzeit sei mit der Begründung, dass es Berichte darüber aus der Vergangenheit nicht gibt, gleichzeitig aber zu wissen, dass solche Berichte damals schlimmstenfalls zum Tode des Autors und der Betroffenen geführt hätten, kommt für mich einer Vereimerung gleich. Natürlich kann es keine solchen Berichte gegeben haben, denn es musste ja in aller Heimlichkeit geschehen. Wenn ich eins im Leben erfahren habe, dann dass wir Menschen uns durch die Jahrtausende nahezu nicht geändert haben – die Kultur ja, die Technik auch aber unsere Charaktere nicht. Wenn es heute ein liebevolles Miteinander von Homosexuellen gibt, dann hat es das schon immer gegeben – nur heute offen und früher klammheimlich im Verborgenen. Nichts dagegen, dass das geändert wurde und wird aber den biblischen Aussagen müssen wir uns in aller Wahrhaftigkeit stellen. Sind sie für uns nicht mehr aktuell, sollten wir das halt deutlich sagen – drehen samt hinbiegen ist der falsche Weg! – Das Saugen breche ich übrigens kurz vor dem Ende ab, weil der Hitzeschutz des Staubsaugers auslöst. Anstatt nun das zweite Gerät zu holen, löse ich meinen privaten Hitzeschutz ebenfalls aus und beende die Aktion. – Das Duschen daheim ist wunderbar erfrischend, ich fühle mich wie neu. Natürlich lasse ich den restlichen Tag an mir vorbeirauschen, im TV kicken die Frauen, sollen sie doch, bei YouTube finde ich weder wie ich bei Laura ein Telefonat erfolgreich annehme noch ob Plug-and-Charge möglich ist. Ich bleibe dran. Mit einer Krimi-lese-wiederholung wird es mittelspät. Der Schlaf lässt sich Zeit, kommt dann aber doch. Nun ja.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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