Weg mit dem Halt

Während ich halbwegs munter dusche, schellt es an der Haustür. Unser Freund kommt voller Tatendrang um unser altes Terrassengeländer zu eliminieren. Ich hatte etwas später mit ihm gerechnet. Als ich endlich fertig bin, sind schon ein paar alte Holzelemente über den Deister gegangen. Mit seinem Profigerät ist das Arbeiten eine wahre Freude. Mir bleibt nur die ausgedienten Teile einzusammeln und zur späteren Abfuhr einzulagern. Die eine Hälfte der Geländerträger ist fix demontiert. Das geht superschnell von der Hand. – Um die Mittagszeit helfen wir einen Bruder, ein geliebter und liebenswerter Bruder im christlichen Sinn, zur Mittagsruhe zu betten. Es ist bitter zu sehen wie das Alter uns verändert, uns unbarmherzig scheinende Beschränkungen auferlegt. Nachdenklich begeben auch wir uns zur Ruhe. – Am frühen Abend flext und sägt unser Freund die Träger der Gartenseite ab. Ich komme gar nicht aus dem Staunen über die Leistungsfähigkeit seiner Akku-Geräte heraus. Das ist mehr als überzeugend was Akkus heute leisten. Kurze Zeit später haben wir freien Gartenblick und bei Unachtsamkeit einen freien Fall aus drei Metern Höhe, kurz: eine gute und eine miese Aussicht. Jetzt heißt es auf die Firma warten und hoffen, dass sie tatsächlich das neue Geländer liefert. – Ganz nebenbei haben wir Tiger von der Sonne aufladen lassen, fast ohne gekaufte Energie – nur ein paar vorwitzige Wolken haben ab und an unserem Stromprovider ein wenig Umsatz beschert. – Abends treffen wir uns im Hauskreis. Es ist eine lockere Runde mit einem interessanten Bibeltext, der mancherlei Statements hervorruft. Sehr gut! Danach wird es mit vielerlei Plauderei und ein wenig vergorenem Traubensaft recht spät. Ein abwechslungsreicher Tag mit einem dienstbereiten Schlaf am Ende. Was will ich mehr?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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