Tag der deutschen Einheit

Jetzt sind wir also bereits 28 Jahre wieder ein Volk. Das ist eine ganz schön lange Zeit. Dennoch erspare ich mir alle offiziellen Festakte und frommen Worte zu diesem Thema. Es ist schon so viel dazu gesagt worden. Worte kosten nichts, Taten schon. Deshalb hinkt die tatsächliche Einheit ganz schön hinterher, vor allem wo sie ans Geld geht – obwohl zweifellos schon viel in sie investiert wurde. Wir besuchen stattdessen meine Mum und praktizieren so etwas wie familiäre Einheit und das ist immerhin ein ebenso guter Anfang. Den Nachmittag setzen wir Akzente in freundschaftlicher Einheit bei Kaffee und Kuchen mit vielen tiefen und flachen Diskussionen (beides hat seinen Wert!). Am Abend erfreue ich mich an der Vielfalt der Anbaugebiete rötlichen Saftes mit ihren sehr ausgeprägten Geschmackserfahrungen. Es mag thematisch ein klein wenig unpassend erscheinen dass ich dabei „Spiel mir das Lied vom Tod“ anschaue aber ich liebe diesen Klassiker. Als extrem störend erweisen sich die nervigen Werbeblöcke dazwischen. Der schiere Horror ist dabei der Qualitätssprung zwischen dem filmischen Meisterwerk und den Dilettantenschnipseln dazwischen. So werde ich kein Freund der Privatsender. Ganz gewiss nicht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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