Einstimmig

Mein Alltag fährt so langsam, nahezu unmerklich und doch spürbar, herunter. Von der Vieltönigkeit, dem nachhallenden Wohlklang, zur Vierstimmigkeit, zum Mehrklang, zum Duett um sich jetzt endlich – nein nicht in der Eintönigkeit – sondern in der Einstimmigkeit einzurichten. Es klingt immer noch nett im Ohr und doch fehlt so viel. Offensichtlich bin ich wohl kein geeigneter Kandidat für den Beruf eines Leuchtturmwärters auf einsamem Felsen. Was dieses Virus so alles ans Tageslicht bringt ist erstaunlich. Nein, ich werde ganz bestimmt nicht zum Alleinunterhalter mutieren aber vielleicht freue ich mich künftig ein wenig mehr an Menschenhaufen in überschaubarer Größe. Mehr erwarte ich nicht. Ob ich diese Erfahrungen schnell vergessen werde, falls irgendwann mal wieder alles „normal“ läuft? Ich weiß es nicht. Schade wäre es schon!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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