Fetenfolgen und Reisefrust

Das hatte ich ja fast vergessen: Eine vielstündige, nicht so ganz weinfreie Feier kann einen alten Kerl wie mich durchaus erschüttern – vor allem am Morgen danach. Nein, Kopfschmerzen und Übelkeit, kurz Kater genannt, habe ich nicht zu beklagen. Doch eine tiefe Müdigkeit und Behäbigkeit ist nicht abzustreiten. Mittelschwer erschöpft schlurfe ich durch den Vormittag. Zugegeben, ich übertreibe ein wenig aber eine deutliche Antriebslosigkeit muss ich schon konstatieren, vor allem in den Morgenstunden zwischen zehn und elf. So ein gereifter Körper ist eben leicht zu erschüttern. Ich hätte es wissen müssen. Die nicht unerfreuliche Überweisung des Finanzamtes hebt dagegen die Stimmung deutlich an. Da muss ich die Steuererklärung wohl ganz gut gemeistert haben. – Im E-Mail-Eingang häufen sich inzwischen etliche Reiseschnäppchen – doch auf eine drohende 14-tätige Quarantäne am Urlaubsort und/oder bei der Rückkehr habe ich keinen Bock. Im übrigen ist Urlaub mit Maske, also permanent in zweitausend Metern Höhe, wie mir meine Lunge kommuniziert, nicht mein Ding. Da bleibt mir wohl nur mein Heim, welches ja bekanntlich meine Burg ist. Er stand auf seines Hauses Zinnen …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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