Hochsicherheitsheimverwahrung

Der Friseurtermin für meine Altvordere ist geplatzt. Hier versagte unsere weise Voraussicht. Dennoch besuche ich sie, maskiert, in ein Cape gehüllt und von ihr durch eine Plastikscheibe getrennt. Heute muss sogar sie eine Maske tragen – die Arme, denn mit 95 ist es eine echte Zumutung. Apropos Zumutung, ab Montag muss man vorher einen Schnelltest absolvieren, eine Viertelstunde auf die Auswertung warten und bei entsprechendem Ergebnis wird der Zutritt gewährt jedoch auf eine halbe Stunde begrenzt. Total notwendig und doch total bescheuert. Arme Senioren! Alle Besucher haben Zimmerverbot und dürfen nur in den Besucherraum. Der private TV meiner Mum ist defekt, sagt sie, nur ich darf ihn nicht reparieren. Glücklicherweise nimmt sich das Heim der Sache an und meldet am Nachmittag Vollzug. Das ist sehr nett aber noch lieber hätte ich mich selbst davon überzeugt. – Die Bürgerstiftung bedankt sich bei mir mit einem verheißungsvollen Weinkorb für die Internetarbeit. Ich bin gerührt. – Am frühen Abend erfahre ich von der Suspendierung des Bremer Pastors. Damit war zu rechnen. Zufällig höre ich eine ältere Predigt von Theo Lehmann, zum Thema Kirche und Verkündigung mit Bemerkungen zur Homosexualität und zum Genderkram. Meine Zeit, hat der ein offenes, direktes und klares Wort. Ich verstehe seine geistliche Anziehungskraft in der DDR, die auch heute nichts von ihrer Ehrlichkeit verloren hat. Bestechend. Schade, dass der Zeitgeist heute diese klare Botschaft mehr und mehr zersetzt und so ein massives Eingreifen Gottes provoziert. Ob bald oder in ferner Zukunft, ob zerschmetternd oder sanft, weiß allein der Herr und das ist sehr gut so! Wir beten an, bitten für die Geschwister und halten mit unserem Glauben nicht zurück. Das ist genug.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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