„Die spinnen, die Finanzpolitiker“

Es heißt Abschied nehmen von unserem geliebten Audi Q2. Wir geben ihn dem Händler, bzw. dem Leasinggeber zurück. Der Q2 ist ein wunderbares Auto, mit dem wir sehr gern unterwegs waren. Dank seiner Assistenten toppt er sogar das offene Fahren mit unserem Cabrio, denn die Assis nehmen dem Fahrer viel ab. Ja, ich bin ein wenig traurig, denn es war eines der besten Fahrzeuge, das wir je hatten. Seufz. Sein Nachfolger kommt am Freitag und er ist völlig anders. Es bleibt spannend. – Ich versuche mich der steuerlichen Situation einer Solaranlage zu nähern. Sorry, ich kann mir nicht helfen aber dabei steigt meine Abneigung gegenüber den gewählten Bundestagssitzern enorm. Wie kann man sich so einen Bullshit einfallen lassen! Steuerrecht ist kompletter Mist. Einerseits gibt es das Umsatzsteuerrecht. Um davon weitgehend unbehelligt zu bleiben kann man in die Kleinunternehmerregelung flüchten. Dann lässt sich die Mehrwertsteuer des Anlagenbaus nicht absetzten. Alternativ kann man gut 5 Jahre in ständigem Kontakt mit seinem Finanzamt bleiben und dann erst Kleinunternehmer werden. Das spart die besagte Mehrwertsteuer, verlangt aber alle Umsätze, einschließlich Eigenverbrauch zu versteuern. Es geht hier um Summen im zwei- bis dreistelligen Bereich. Pervers. Bei der Einkommenssteuer dagegen kann man sich neuerdings mit einer formlosen Erklärung ausklinken (natürlich nur unter bestimmten Bedingungen). Warum um alles in der Welt macht der Staat so ein Bohei? Lasst doch alle Kleinanlagenbesitzer einmalig ihre Vorsteuer für die Beschaffung abziehen und erspart euren Beamten die jahrelange Auseinandersetzungen mit Peanuts! Doch ich werde daran nichts ändern, denn was kann man von Menschen erwarten, die sich ihre Gesetzesvorlagen von Vertretern der Energiekonzerne entwerfen lassen? Guter alter Obelix wie formulierst du immer so trefflich: „Die spinnen, die …“ So ist es. Es wird mit rauchendem Kopf leider spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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