Der Tod und das Leben

Aus heiterem Himmel trifft uns die traurige Nachricht, dass ein guter Bekannter heimgegangen ist. Er ist jetzt bei unserem himmlischen Vater und sieht was er geglaubt hat. Er war gerade mal ein Jahr älter als wir. Ja, wir stehen nahe am Grab, keine neue aber immer aktueller werdende Erkenntnis. Er ist jetzt bei Jesus, diese Gewissheit tröstet die Hinterbliebenen und doch bleibt viel Trauer – unsere Gebete begleiten die Witwe. – Das Leben hier auf der Erde geht weiter und bei uns schaut ein Überzeugungsträger, sprich Verkaufsberater, unserer Photovoltaikfirma vorbei. Ja, unsere Fragen sind schnell beantwortet, es liegt an uns ob wir wollen oder nicht. Australien oder Solaranlage, das ist hier die Frage. Nachhaltig ist beides, das eine in Erinnerungen, das andere in der Praxis. Andere grün-ökologisch-zukunftsängstlichen Fußabdrucksüberlegungen sind mir völlig fremd, weil sie Gott nicht in ihrer Rechnung haben – es zählt allein das, was wir Menschen tun. Welch eine kurze Sichtweise! Aber so ein Apfelbäumchen vor meinem Abschied w#re nicht schlecht. Dass ich es wachsen und gedeihen sehe, ist ja nicht völlig ausgeschlossen. Und wenn unser Gott gnädig ist, liegt die eine oder andere Fernreise vielleicht doch noch drin. Immerhin ist die letzte Reise gratis und ein großes Geschenk unseres Heilandes. – Am Nachmittag lassen wir es uns mit meiner Mum im Café gutgehen. Sie genießt es sichtlich. Schönes Wetter und zurückgehende Covid-19-Zahlen bauen auf. – Am Abend tut sich meine fußballinteressierte Mitbewohnerin das „deutsche“ Spiel auf der Großleinwand an. Nun ja, Tore schießen können sie ja und wenn sie jetzt noch lernen das Tor des Gegners auszuwählen, könnten sie möglicherweise auch irgendwann einmal gewinnen. Ich verbringe die Zeit lesenderweise, seit Deutschland – Österreich vor Jahrzehnten ist mein Interesse an den kickenden Millionären erlahmt. Es wird erstaunlich spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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