Energiezocker

Und wieder praktiziere ich so einen ruhigen Pensionistentag, wie ich ihn total mag. Leider erledigt sich dabei die Arbeit nicht von selbst, stur wie sie ist bleibt sie einfach liegen. Nirgends sind alle Vorteile beieinander. Mich bewegt dagegen die rein philosophische Frage individuellen Temperaturempfindens. Wie kommt es nur, dass zwanzig Grad draußen mir heute eiskalt vorkommen, während erfahrungsgemäß nach einem langen Winter zwanzig Grad T-Shirt-Wetter wären. So fehlt mir jeglicher Ansporn die äußeren Gefilde aufzusuchen obwohl es nachweislich dort immer noch angenehm warm ist. Ich würde gern mal wieder eBike fahren, frage mich aber wohin die Fahrt gehen soll, ziellos wie ich bin. Seufz. – Zu meiner großen Freude liefern die Platten auf dem Dach gut und zuverlässig Strom ins Netz – ich verstehe nur nicht warum man mich zwingt ihn fast zu verschenken während der Grundversorger denselben zu den saftigen Gas-Strom-Konditionen weiter verwuchern darf. Zusätzlichen Strom muss ich, da hat die Energiekonzernlobby perfekte Arbeit für ihre Finanziers geleistet, natürlich zu echten Marktpreisen erwerben. Aber darüber habe ich mich ja schon viel oft geärgert – eine weitere Hürde für meine Stimmabgabebereitschaft bei irgendwelchen Wahlen („Nur die allerdümmsten Kälber …“). Da muss ich im Oktober durch, schauen wir mal wie … – Abends zur freitäglichen Krimizeit gibt es eine neue Serie, der Plot ist eher durchschnittlich aber die Dialoge gegenwartsnäher als sonst im Zweiten üblich. Ob das so bleibt? Abwarten. Darauf folgt das übliche YouTuben und Lesen bis der neue Tag langsam in Fahrt kommt. Zeit zum Rendezvous mit dem Schlaf.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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