Limassol

Wir werden beim Anlegen in Limassol wach. Zypern begrüßt uns mit herrlichem Wetter. Der Ausflug ins Troodosgebirge mit Kirchenbesichtigungen beginnt frühmorgens. Dann ist das so. Der Bus schnauft sich durch eine sehenswerte Berglandschaft, vorbei an zwei großen Talsperren, bergaufwärts bis zur uns bereits aus 2016 bekannten Ansammlung geschäftstüchtiger Händler. Hier machen wir natürlich eine Pause zur körperlichen und geldbörslichen Erleichterung. Beides klappt gut 😀. Danach erwartet uns geduldig eine scheunenartig gestaltete orthodoxe Kirche aus dem 12. Jahrhundert, wenn ich mich richtig erinnere. Ich glaube sie ist dem heiligen Michael geweiht. Wunderschöne Ikonen und Wandgemälde werden uns ausführlichst vorgestellt. Wenn nur meine Festplatte etwas aufnahmefähiger wäre. Ist sie aber nicht. Seufz. Zurück im Bus geht es zur zweiten noch interessanteren und wohl auch älteren Kirche des St. Nicolaos. Er ist auf einer Ikone am Eingang präsent. Auch hier werden die Bildnisse in aller Breite und Tiefe erläutert. Ganz schön viel Kultur auf diesem Ausflug. So wird es Zeit zum Lunch. Und das wird ein Mittagsmahl, das sich gewaschen hat. Noch nie wurde mir auf einer Busreise so ein ausgiebiges, reichhaltiges, vielfältiges Mahl serviert. Ich fühle mich bereit zum Platzen. Nun gilt es noch den unvermeidlichen Mokka samt süßem Dessert zu bewältigen. Ich bin bereit zur Mittagsruhe. Weit gefehlt – wir brechen zwar auf, jedoch um im Unterdorf von Kakopetra (oder so ähnlich) zu parken und hinauf zum Oberdorf zu wandern. Keuch, stöhn, keuch, schwitz! Und weshalb det Janze? Wir bestaunen denkmalgeschützte uralte, teilweise halb verfallene Backsteinhütten. Wow. Immerhin bringt das perfekt die körperliche Verwertung aufgenommener Nahrungsmittel in Schwung. Nach einer guten Stunde darf ich zurück in den Bus und es geht schiffwärts. Klasse. Selbstverständlich lassen wir das Dinner ausfallen. Die Andacht geht um das Wort „Nehmt einander an“. – Den Abend lassen wir bei zwei Aperol Spritz und einem Mojito ausklingen. Nice day. Wir schlafen im Hafen wunderbar ruhig. Toll.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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