Itzo probieren wir mal eine weitere Frühstückslokalität aus. Im Hauptrestaurant Atlantik, bzw. dem „Ableger“ im 4. Stock, wird ebenfalls am Tisch serviert. Wir sind spät dran und uns wird problemlos ein Fensterplatz zugewiesen. Der Ablauf ist ähnlich wie im Diamanten, nur ist alles viel, viel größer. Dadurch wird die Atmosphäre, das Feeling, die Gemütlichkeit anders, unpersönlicher, wiewohl die Bedienung vergleichbar freundlich und aufmerksam ist. Nur die Qualität des Rühreis lässt deutlich zu wünschen übrig – dafür ist die Portion um ein Drittel mächtiger, was es aber nicht besser macht. Da selbiges ganz zum Schluss serviert wird überlade ich meinen Magen übermäßig. Das ist nicht gut. Er nimmt mir das den ganzen Tag lang ziemlich übel. – Im Vortrag lernen wir eine Menge über Antigua – der Lektor ist wieder einmal total gut drauf. Es macht Spaß zuzuhören und selbst die übereifrige Klimaanlage im Theater kann daran nichts ändern. Man muss sich halt warm anziehen. – Die Außentemperatur hat sich dagegen prächtig entwickelt und ich genieße es im T-Shirt auf dem Balkon zu lesen und dabei dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Jetzt wird es endlich auch auf den Außendecks gemütlich, so wie ich es mir erhofft hatte. Wunderbar! – Meine Allerliebste tut sich am späten Nachmittag noch einen Vortrag an, während ich neben dem Innenpool einem Bitburger die Ehre gebe. Vor dem Dinner gönnen wir uns noch einen alkoholfreien ‚blauen Ozean‘ bzw. einen Erdbeerkuss. Leben im Luxus kann, in Maßen genossen, wohltun. – Den Lunch haben wir natürlich ausfallen lassen und selbst zum Dinner erlaube ich mir nur zwei Teller Fischsuppe, die mein Verdauungsorgan widerwillig akzeptiert. Mehr ist keinesfalls drin. – Da uns weder tanzen noch trinken reizt machen wir es uns in der Kabine gemütlich. Fern von Zwängen leben hat schon was – aber auf Dauer käme mir unser derzeitiger Lebensstil etwas trist vor. Aber das „droht“ uns zweifelsohne nicht 😉😀😇! – Die Nacht ist endlich mal wieder 🤨😠 unterbrechungsreich. War wohl dran. Seufz.
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