Abba an Bord

Wir frühstücken bestens im Diamanten. Es ist so schön gemütlich hier unten in der 4. Etage. Die Stundengewinnstrecke in die Karibik bekommt mir extrem gut – allerdings graut mir vor der Verluststrecke wenn es irgendwann in ferner Zukunft😇🤔 wieder heimwärts geht. Heute „beißen“ sich zwei Vorträge. Wenn wir zu den Piraten gehen, müssten wir am Ende zum Tortola-Vortrag rennen, um noch Plätze zu belegen (möglicherweise wieder mit Sichtbehinderung). Also kehre ich mein Beamtentum heraus, gehe auf ‚Nummer Sicher‘ und lasse die Piraten hinten runterfallen. Sie sind sowieso mit dem Weg über die Planke vertraut😉. So sind wir rechtzeitig beim anderen Referenten und haben fast freie Platzwahl. Mit der Zeit wird es hier wie erwartet wieder voll. Die Schilderung Tortolas ist amüsant, lehrreich und reich bebildert. Ich genieße das. Sehr schön! Lunch fällt natürlich aus und dennoch spannen meine Hosen im Hüftbereich. Seltsam 🤔. – Nachmittags erwartet uns ein Highlight: die Abba-Show. Das Theater ist rappelvoll und das Ensemble extrem gut drauf. Die guten uralten Hits füllen den Raum und manch einer singt gleich mit. Klatschen, Smartphonelichterschwenken und Standing-Mitsing-Ovations gehören einfach dazu. Beim Schlussapplaus berschwert sich meine Watch über den Lärm und warnt mich vor Gehörschäden, wenn das eine halbe Stunde so weiter geht. Geht es aber nicht. Nach ausgiebigem Handgeklapper streben die Massen auf die Fahrstühle und Bars zu, sie zerstreuen sich auf dem Schiff. Neben den Songs hat mich die Choreografie beeindruckt samt Agilität der jungen Leute: Hüpfen, tanzen, springen und wunderbar singen: Wow! Wenn ich nur halb so beweglich wäre … Seufz!!! – Ich tröste mich deutlich später mit einem spitzenmäßigen Dinner, ein Traum von Vorspeise bis Dessert! Zugegeben das fördert eher die Trägheit aber immerhin hat mein Magen gut zu tun. Ein doppelter Calvados krönt dieses Festmahl. Danach ist Ruhe angesagt. Nichts geht mehr. In der Nacht gewinnen wir erneut eine Stunde – in diese Richtung würde ich gern weiterreisen. Das ist einfach toll, selbst der Schlaf ist gut motiviert. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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