Vorletzter Seetag

Das Ende der Reise führt uns durch den Ärmelkanal. Das avisierte Ziel kündigt sich schon mal durch ungewohnt niedrige Temperaturen an (jedenfalls für uns niedrig). Heute ergattern wir wieder einen Platz unter dem Diamanten. Offensichtlich lösen viele Mitreisende irgendwelche Gutscheine ein oder gönnen sich ein Selbstzahlerfrühstück (bei uns ist es in einer gebuchten Option inkludiert) kurz vor dem Ausschiffen. Jedenfalls war es während der gesamten Reise noch nie so voll wie in den letzten Tagen. Sei’s drum. – Im Anschluss führe ich mein Tagebuch, lese einen Krimi vor mich hin (und in mich rein😉😀). So ist für mich der vorletzte Tag entspannt wie auch hektikbefreit. Morgen wird irgendwann gepackt, heute wird noch einmal relaxed. Meiner energiegeladenen Mitreisenden ist das zu lahm und so entfernt sie sich zu einem Vortrag über die Normandie. Das sie ihr von Herzen gegönnt. – Im Laufe des Tage schließe ich ein Buch über die Zeit ab, eine Reise-Leihgabe eines Freundes. Wenn ich nur all das beherzigen könnte, was ich über die Zeit, ihren Charakter, ihr Kommen und Gehen samt aller ihrbezüglichen🤔 einsteinschen Erkenntnisse lese. Faszinierende Lektüre! Am Abend freuen wir uns, dass wir uns das Theater erspart haben, denn ein kurzer Blick in die TV-Übertragung zeigt es wäre nicht unser Ding gewesen. Dagegen trifft ein Konzert des Klassik-Quartetts am (nicht im!!!) Innenpool genau unseren Nerv. Es tut wohl ihnen zu lauschen und dabei einem Paulaner zuzusprechen. Eine Stunde ist für beiderlei Genuss eine gute Zeit. Beeindruckt bin ich von der „Klassik-Version“ des Sinatra-Songs ‚My Way‘. Hoch beschwingt suchen wir gegen 23 Uhr unsere Kabine auf – nur den Schlaf haben wir zwischendurch offenbar verloren. Wo isser nur? Erst gegen Morgen schaut er mal kurz vorbei. Dann ist das eben so. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.