Faulheit kommt vor dem Rücken

When will I ever learn? Never vermutlich. Doch es gelingt aufzustehen. Wenn man nach einem promillehaltigen Abend etwas länger schläft, tut das sehr gut. Ich hole ein paar Tagebucheinträge nach, kontrolliere die Konten zum Monatsanfang und bestätige einen Termin bezüglich unserer Alarmanlage. Außerdem ist die Anzahlung für unseren Sommerurlaub fällig und, schwups, beweist das Konto wie schnell abnehmen gehen kann. – Nach der Mittagsruhe geht es zur kleinen Montagsrunde. Wir palavern über Photovoltaik, den Iran, alte Zeiten, eingesperrte Fluggäste und noch manches private mehr. Ich merke seit langer Zeit mal wieder meinen Rücken und es drängt sich die Erkenntnis auf, dass die unterlassenen morgendlichen Übungen ihr Recht massiv einfordern. Lange geht es so nicht mehr gut, befürchte ich. – Wieder daheim notiere ich mir meine neu zugeteilte allgemeine Krankenversicherungsnummer, die nicht mit der Versicherungsnummer meiner Krankenkasse identisch ist, und eröffne eine elektronische Patientenakte. Wenn diese dereinst funktionieren sollte, wäre sie eine ganz praktische Sache – ja sogar schon heute hat sie ein paar bemerkenswerte Vorteile. – Nach ein paar Informationen über die festliegenden Kreuzfahrtteilnehmer in Dubai und Doha sowie zahlloser rückflugsuchender Touristen wird es Zeit ans Seniorenbett zu denken. Schnell noch ein oder zwei „Storys“ reinziehen und auf Bruder Philipp hören – dann ist es eins und schon wieder viel zu spät. Der Schlaf reagiert etwas zwiespältig und der viele Tee am Nachmittag tut ein übriges. Dann ist das so. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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