Saarburg und Merzig

Wir finden uns in Saarburg wieder. Ein wunderschönes Städtchen, das einen Besuch allemal wert ist. Meine Mitreisende ist total begeistert. Ich kenne nur die Außensicht, denn ich bleibe an Bord. Aber schon von außen betrachtet ist das Städtchen eine echte Schönheit. Die Burgruine, die alles überragt, muss mal eine imposante Festung gewesen sein. Die große katholische (natürlich 😉) und die kleinere evangelische Kirche sind irgendwie typisch für die Landschaft. Mitten im Ort gibt es einen Wasserfall, wie mir meine Allerliebste berichtet und auf Fotos zeigt. Malerisch. Bei der Abfahrt muss sich unsere Rhein-Prinzessin ganz tief ducken. Das Sonnendeck ist wieder voll platt und so passen wir gerade so unter der Brücke durch. – Einen kurzen Ausflüglerausladestopp gibt es in Mettlach, dem Stammsitz von Villeroy & Boch in einem ehemaligen Benediktinerkloster. Am anderen Ufer in Keuchingen (kein Ort für Asthmakranke 😉) grüßt uns ein Schlösschen auf dem Weg. Netter Anblick. Weiter geht es nach Merzig. Wir kommen kurz vor dem Dinner an. Unsere wanderfreudigen Tischgenossen berichten später, dass es ein nicht ganz so sauberes Städtchen sein soll. Ich kann das nicht beurteilen, sehe aber bei einem kleinen Spaziergang, dass es dort einen großen Park mit vielerlei Spielangeboten für Kids gibt, außerdem eine Salzsaline zum befreiten Durchatmen. Offensichtlich scheinen die Merziger gut im Feiern zu sein, denn am Ufer der Saar ist, kurz vor unserem Liegeplatz, ein vielbesuchter „Strandclub“ mit Liegestühlen, Alkoholangeboten und lautstarker musikalischer Begleitmusik aufgebaut. Wir kämpfen uns durch die Massen 😉 zu unserem Boot durch, begeben uns aufs Sonnendeck und genießen die vom Veranstalter spendierte Flasche Sekt, begleitet von lautstarker Musik aus den Bordlautsprechern. Da geht die Seniorenpost ab 😁. – Zurück in unserer Kabine habe ich auf dem Balkon noch ein nettes Gespräch mit Spaziergängern, die sich fragen was wir hier auf der Saar so machen 🤔, kommen vom Hölzchen zum Stöckchen bis zum Austausch über Kreuzfahrten allgemein. Wir liegen halt an einem vielbegangenen Fluss-Fuß-Weg. Mit zunehmender Abendkühle retiriere ich unsere Kabine. Es wird spät und der Schlaf ist recht okay. Wie üblich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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