Abschied, Fehlalarm und Kreuzfahrtdilemma

Heute siegt das Gold aber die Uhr hat ja meinen kritischen Punkt weit hinter sich gelassen. Wir radeln zur Verabschiedung unseres Jugendreferenten. Ein großer Teil der Gemeinde ist total traurig, dass er geht, andere sehr viel weniger. Ich wünsche ihm alles Gute und Gottes Segen auf seinem Weg. Er predigt selbst zum Abschied. Er mahnt die Gemeinde eindringlichst Veränderungen zu fördern und zu begrüßen. Das ist sehr gut. Leider vergisst er in seiner Begeisterung, dass es sowohl Veränderungen zum Guten wie auch zum Schlechten gibt. Das ist nicht ganz unwichtig. Er macht Mut seiner Nachfolgerin offen zu begegnen und auch in ihr eine von Gott geschenkte Veränderung zu sehen. Das gefällt mir total – so klar habe ich das selten gehört. Respekt. Leider funken wir beide auf konträren geistlichen Kanälen, weil wir völlig unterschiedliche Erfahrungen mit unserem Gott haben. Offensichtlich sehen wir jeweils beim anderen die Risiken, die ihm durch diese Haltung drohen. So etwas gibt es unter Christen und Gott sei Dank erträgt ER das und packt uns jeweils da, wo wir ihn verstehen können. Das ist wirklich gut. So möge mein junger Bruder niemals an den Risiken seiner Erfahrungen mit Gott scheitern – andererseits hoffe ich das für mich ebenfalls. – Anschließend sind wir bei einer langjährigen Freundin zum Mittagessen eingeladen. Es ist sehr nett, wir plaudern angeregt miteinander und genießen die schmackhaften Kochergebnisse bis sich meine Alarmanlage von zu Hause meldet. Dank diverser Kameras kann ich cool bleiben und ruhig unserem Heim entgegenradeln: Mein erster Fehlalarm, keine Ahnung was einen Bewegungsmelder geärgert hat. – Abends begebe ich mich televisionär auf ein Kreuzfahrtschiff, schaue mir mit Entsetzen die wirbelnden Massen an – no never!!! Kreuzfahrt okay aber nur mit deutlich unter 1.000 Mitreisenden. Ahoi.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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