Am Hafen

Wir kommen nur ganz langsam in Fahrt. Erfreulicherweise zeigt der Ouzo keinerlei Nachwirkungen. Dennoch schlafe ich einfach recht lange, lese in aller Gemütsruhe unsere beiden Tageszeitungen, halte die Morgenandacht in feiner Beschaulichkeit 😉 und plötzlich, völlig überraschend, ist es Mittag. Nach einer kurzen Pause lockt uns der Hafen. Wir spazieren an der Nordseeküste entlang. Das Wasser ist weg. Am Siel, dem Norddeicher Wasserentree, kommt die Fähre aus Norderney rein und die nach Juist (oder doch nach Norderney??) macht sich auf die Reise. Ein paar Segel- und Motorboote kommen und gehen, zwischendurch sehen wir sogar einen Krabbenkutter passieren. Auf einer windgeschützten Bank hinterm Deich schauen wir dem Trubel „urlaubsgeplagter“ Touristen im Fähr- und eifrig proviantbunkernder Freizeitkapitäne im Yachthafen zu. Beeindruckende Atmosphäre. – Im Laufe des Abends entschließen wir uns spontan unseren Urlaub um einen Tag zu verlängern. Lassen wir doch am Samstag die Urlauber aus dem Westen Deutschlands anreisen und wählen für die Heimfahrt den Sonntag nach dem üblichen Quartierwechsel. – Es wird normal spät. Wir freuen uns auf morgen. So soll es sein!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert